Flood in Pontoise. (1882) Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Flood in Pontoise. (1882)
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Am Ufer des Wassers erhebt sich eine kleine Siedlung. Die Häuser sind schlicht gehalten, mit roten und gelben Dächern, die sich aus der Umgebung abheben. Sie wirken fast unscheinbar, doch ihre Anwesenheit deutet auf menschliche Eingriffe in die Natur hin. Hinter der Siedlung erstreckt sich eine sanfte Hügelkette, deren Hänge mit Bäumen bewachsen sind. Auch hier ist die Malweise geprägt von kurzen, punktierten Pinselstrichen, wodurch die Landschaft eine leicht impressionistische Anmutung erhält. Die Bäume sind größtenteils kahl, was auf eine Übergangszeit, vermutlich den Herbst oder Winter, schließen lässt.
Die Farbgebung des Bildes ist insgesamt warm und gedämpft. Die Dominanz von Gelb- und Brauntönen erzeugt eine melancholische, fast düstere Atmosphäre. Der Himmel ist kaum zu erkennen, sondern verschwimmt mit der Landschaft in einem diffusen Licht.
Ein möglicher Subtext des Werkes liegt in der Darstellung der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Das Hochwasser, das offensichtlich die Siedlung bedroht, verdeutlicht die Naturgewalt und die Verletzlichkeit des Menschen. Gleichzeitig zeigt die Siedlung die menschliche Fähigkeit, sich an die Gegebenheiten anzupassen und auch unter schwierigen Bedingungen zu existieren. Die impressionistische Malweise verstärkt den Eindruck von Vergänglichkeit und ständiger Veränderung, sowohl der Natur als auch des menschlichen Lebens. Das Bild könnte also als eine Reflexion über die Flüchtigkeit des Seins und die ständige Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur interpretiert werden.