Pontoise Landscape, Through the Fields. (1879) Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Pontoise Landscape, Through the Fields. (1879)
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Im Hintergrund erkennen wir eine Baumreihe, die den Horizont säumt und eine gewisse Tiefe erzeugt. Der Himmel ist mit Wolken bedeckt, deren Lichtreflexionen in sanften Grautönen gemalt sind. Diese Wolkenstruktur trägt zur Atmosphäre des Bildes bei und verleiht ihm einen Hauch von Melancholie oder Kontemplation.
Rechts im Bild befindet sich eine Figur, vermutlich ein Wanderer, der auf einem schmalen Pfad entlanggeht. Die Gestalt ist nur schematisch dargestellt und tritt somit in den Hintergrund, wodurch die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Landschaft gerichtet bleibt. Der Pfad selbst deutet auf eine Verbindung zwischen dem Betrachter und der dargestellten Szene hin; er lädt dazu ein, sich in die Landschaft hineinzuversetzen und ihren Zauber zu erleben.
Die Malweise ist durch kurze, lockere Pinselstriche gekennzeichnet, die eine impressionistische Ästhetik offenbaren. Die Farben sind harmonisch aufeinander abgestimmt, obwohl sie nicht naturalistisch wiedergegeben werden. Vielmehr scheint es darum zu gehen, den flüchtigen Eindruck des Augenblicks festzuhalten – das Lichtspiel auf dem Feld, die Bewegung der Blätter im Wind, die Atmosphäre eines bestimmten Tages.
Subtextuell könnte dieses Bild als eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Der Wanderer steht stellvertretend für den Menschen, der sich in der Weite der Landschaft verliert und gleichzeitig mit ihr verbunden ist. Die Ruhe und Stille der Szene vermitteln ein Gefühl von Frieden und Harmonie, das jedoch auch durch die Wolkenstruktur und die schematische Darstellung des Wanderers eine gewisse Melancholie unterbrochen wird. Es scheint, als ob die Natur hier nicht nur als Kulisse dient, sondern als ein eigenständiges Wesen mit eigener Kraft und Schönheit dargestellt wird.