Peasant woman at the well Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Peasant woman at the well
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Die Linienführung ist grob und skizzenhaft, wodurch eine gewisse Unvollständigkeit entsteht. Die Details sind reduziert, die Formgebung eher durch Andeutungen als durch präzise Darstellung erzeugt. Dies verleiht der Zeichnung einen unmittelbaren, fast flüchtigen Charakter. Der Hintergrund ist leer, was die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Frau lenkt.
Es liegt eine gewisse Melancholie in dem Blick der Frau, der trotz seiner Einfachheit Ausdruck von Müdigkeit und vielleicht auch Resignation vermittelt. Die schlichte Kleidung und die alltägliche Handlung des Wasserholens unterstreichen ihre Zugehörigkeit zu einer einfachen, ländlichen Bevölkerungsschicht.
Die Zeichnung scheint weniger an einer detaillierten Darstellung der äußeren Erscheinung interessiert als vielmehr an der Erfassung eines Moments, einer Stimmung. Hier wird nicht nur eine Frau dargestellt, sondern auch ein Stück Landleben, geprägt von harter Arbeit und Entbehrung. Die Einfachheit der Komposition und die Reduktion auf das Wesentliche lassen Raum für Interpretationen über die Lebensumstände und die innere Welt dieser Frau. Der leere Hintergrund verstärkt den Eindruck der Isolation und des Alleinseins.