Sunset with Fog, Eragny. (1891) Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Sunset with Fog, Eragny. (1891)
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Im Vordergrund grasen mehrere Pferde, deren Körper durch grobe Pinselstriche angedeutet werden. Ihre Farben – ein tiefes Rotbraun mit violetten Akzenten – heben sich von dem blassen Hintergrund ab, wirken aber dennoch harmonisch in das Gesamtbild integriert. Die Tiere sind nicht detailliert dargestellt, sondern eher als Silhouetten wahrnehmbar, was ihre Integration in die neblige Umgebung verstärkt.
Am Horizont zeichnet sich eine Baumlinie ab, hinter der sich ein Kirchturm erhebt. Auch diese Elemente sind durch den Nebel gedämpft und verlieren an Klarheit. Der Himmel dominiert das obere Bildfeld und ist von warmen Farbtönen – Orange-, Rot- und Gelbnuancen – gefärbt, die auf einen Sonnenuntergang hindeuten. Die Wolken sind locker und dynamisch angeordnet, was dem Himmel eine bewegte Textur verleiht.
Die Farbgebung des Werkes ist insgesamt gedämpft und warm gehalten. Der Einsatz von kurzen, schnellen Pinselstrichen erzeugt eine vibrierende Oberfläche und vermittelt den Eindruck von flüchtiger Atmosphäre. Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich.
Es scheint, als wolle der Künstler die transitorische Natur des Augenblicks einfangen – das Verschwinden des Tageslichts im Nebel, die Vergänglichkeit der Dinge. Der Schleier aus Unschärfe könnte auch für eine gewisse Melancholie oder Sehnsucht stehen, für das Gefühl, etwas zu verlieren oder nicht ganz greifen zu können. Die Pferde, als Symbole für Freiheit und Naturverbundenheit, scheinen in dieser stillen Landschaftszenerie ihren Frieden gefunden zu haben. Insgesamt erzeugt die Darstellung einen Eindruck von Stille, Kontemplation und der Schönheit des Augenblicks im Angesicht der Natur.