#55770 Orbetto (Alessandro Turchi) (1578-1649)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Orbetto – #55770
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um diese zentrale Figur gruppieren sich verschiedene Figuren, die eine komplexe narrative Struktur andeuten. Auf der linken Seite erblicken wir zwei Engel. Der vordere hält eine Fackel hoch, deren Licht die Szene beleuchtet und einen starken Kontrast zu den dunklen Bereichen schafft. Dieser Lichtschein könnte als Symbol für Hoffnung oder Erleuchtung interpretiert werden, während er gleichzeitig die Tragik des Moments unterstreicht. Der zweite Engel scheint in Gebet versunken, seine Hände gefaltet vor seiner Brust.
Rechts von der Liegestalt befindet sich eine Frau mit langen, roten Haaren. Sie trägt ein aufwendiges Gewand und hält einen Zweig oder eine Krone in ihrer Hand. Ihr Blick ist auf die Liegestalt gerichtet, ihre Mimik scheint Trauer und Besorgnis auszudrücken. Ihre Anwesenheit verleiht der Szene eine persönliche Note und deutet möglicherweise auf eine enge Beziehung zu dem Verstorbenen hin.
Ein kleiner Putto, ein nacktes Kind mit Engelsflügeln, sitzt am Fuße des Tuchs und berührt die Hand des Mannes. Seine Gestalt wirkt verloren und traurig, was die emotionale Tiefe der Szene noch verstärkt. Am unteren Rand des Bildes liegt ein abgetrennter Kopf, dessen Anblick eine unmittelbare Bedrohung und Gewalt suggeriert.
Die Farbgebung ist überwiegend düster gehalten, mit dunklen Brauntönen und Schwarztönen, die eine Atmosphäre von Trauer und Melancholie erzeugen. Die hellen Akzente, wie das weiße Tuch und das Licht der Fackel, lenken den Blick auf die zentralen Figuren und verstärken den dramatischen Effekt.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, wobei die zentrale Liegestalt als Dreh- und Angelpunkt dient. Die Anordnung der anderen Figuren erzeugt eine dynamische Spannung und lenkt den Blick des Betrachters durch die Szene.
Subtextuell könnte das Werk von Themen wie Tod, Trauer, Erlösung oder dem Übergang ins Jenseits handeln. Der abgetrennte Kopf deutet auf Gewalt und Verlust hin, während die Engel und die Frau möglicherweise Hoffnung und Trost verkörpern. Die Fackel könnte als Symbol für die Suche nach Wahrheit oder Erleuchtung interpretiert werden. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine Atmosphäre von tiefer Trauer und spiritueller Kontemplation.