Gerome, Jean-Leon – The Slave Market in Rome Hermitage ~ part 14 (Hi Resolution images)
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Hermitage ~ part 14 – Gerome, Jean-Leon - The Slave Market in Rome
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BEMERKUNGEN: 12 Ответы
Es ist wunderschön und traurig:
Über Brüste und Vagina ist klasse.
Uff, ich war mit meiner Frau im Sommer im Hermitage, aber ich habe dieses Gemälde irgendwie übersehen. Wo genau hängt es denn? In welchem Saal und auf welcher Etage? Wer weiß das?
Ein wunderschönes Gemälde.
Wäre das denn in unserer Zeit möglich gewesen…?
Das wäre schrecklich... Ich möchte keine Sklavin sein.
Eine abstrakte Idee wie Unsere Zeit hat nichts verändert. Sklaverei gab es, gibt es und wird es geben. Und das spielt keine Rolle, in welcher Form sie auftritt.
Jeder kann zum Sklaven werden.
Man kann mit einem selbstgefälligen Lächeln eines freien Menschen morgens zur Bäckerei gehen und abends als Sklave in einer Kellerkammer irgendwo in Tschetschenien oder Kolumbien aufwachen, ohne Papiere und somit ohne Namen. Und dann innerhalb weniger Tage erkennen, dass man nichts weiter ist als eine Blase aus der Gesamtbiomasse... Man ist niemand. Und sein Name ist von nun an Loch oder Titte.
Denken Sie jetzt darüber nach: Was macht Sie eigentlich zu einem Menschen? Worauf basiert Ihre Überzeugung, dass Sie einen Namen haben?
Es ist nur ein unscheinbarer Strich auf einem Stück kunstvoll verzierten Papiers. Aber wenn man Ihnen dieses Papier nimmt... Wen können Sie davon überzeugen, dass Sie Sie sind? Besonders an Orten, wo Sie nicht bekannt sind?
Die im Saal sitzenden sind von Begierde erfüllt und wünschen sich nichts mehr als, die junge Sklavin zu besitzen. Aber niemand möchte an ihrer Stelle sein.
Eine ästhetisch ansprechende Darstellung eines ethisch verwerflichen historischen Ereignisses.
Es ist schrecklich, ein Teil der Biomasse zu sein. Das Schicksal von Gaddafi veranschaulicht das sehr gut. Heute bist du noch Machthaber, morgen wirst du von Abschaum missbraucht, der von einem Staat hochgehalten wird, dem die libysche Ölförderung nicht gewachsen ist.
Das Bild ist großartig und verliert nichts von seinem Wert, nur weil einige darin nichts als Brüste und Genitalien sehen.
Schlechte Bildqualität
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Im Zentrum der Komposition befindet sich eine erhöhte Plattform, die wie eine Auktionstribüne wirkt. Auf dieser Plattform stehen mehrere nackte Frauen, offensichtlich Sklavinnen, die zur Versteigerung angeboten werden. Eine Frau, mit einem Gesichtsausdruck voller Resignation, hält sich eine Hand an die Stirn, während eine andere, von einem dunklen Tuch bedeckt, in sich zusammengesunken wirkt. Ihre Körper sind unterschiedlich, einige sind kräftig, andere zierlich, was auf die Herkunft aus verschiedenen Regionen hindeutet.
Vor ihnen steht eine ältere, wohlhabende Figur in einer gelben Robe. Er ist der Auktionator, der die Frauen vorstellt und auf seine Klientel ansprechen scheint. Sein Gesicht ist ernst, fast gierig, und er hält eine Geste, die die Inszenierung der Szene unterstreicht.
Unterhalb der Plattform befindet sich eine Menge von Zuschauern. Sie sind in verschiedene soziale Schichten unterteilt, erkennbar an ihren Gewändern und Haltungen. Einige blicken erwartungsvoll auf die Frauen, während andere sich in hitzigen Gesprächen befinden. Ihre Hände sind ausgestreckt, ein Zeichen des Interesses und der Begierde.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, dominiert von Rottönen und dunklen Brauntönen, die eine Atmosphäre der Schwere und des Elends erzeugen. Das Licht ist stark und fokussiert, wodurch die Figuren und die Plattform hervorgehoben werden. Die dunklen Hintergründe verstärken den Eindruck der Isolation und der Hoffnungslosigkeit.
Die Darstellung deutet auf die brutale Realität des Sklavenhandels im antiken Rom hin. Doch die Szene geht über eine reine Dokumentation hinaus. Sie thematisiert die Entmenschlichung der Sklaven, die wie Waren behandelt werden, und die moralische Verkommenheit der Gesellschaft, die diese Praxis duldet. Die Künstlerin scheint die Zuschauer dazu auffordern, sich mit der Frage der Menschenwürde auseinanderzusetzen und die Grausamkeit der Sklaverei zu verurteilen. Die Komposition selbst – die erhöhte Position der Frauen, die dominante Figur des Auktionators und die neugierige Menge – suggeriert eine Machtdynamik, die die Ungleichheit und Unterdrückung verdeutlicht. Es liegt eine subtile Anklage vor, die über die bloße Darstellung des historischen Ereignisses hinausgeht.