Marie Charlotte Madeleine Boutin de La Colombière (1729-1782) Alexander Roslin (1718-1793)
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Alexander Roslin – Marie Charlotte Madeleine Boutin de La Colombière (1729-1782)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Das Haar ist hochgesteckt und zu einer Art Frisur geformt, die typisch für das 18. Jahrhundert ist. Es wirkt sorgfältig angelegt, aber nicht übermäßig prunkvoll. Die Farbe erscheint silbergrau, was möglicherweise auf ein natürliches Grau oder eine modische Färbung hindeutet.
Die Kleidung besteht aus einem hellen, vermutlich weißen Kleid mit einer tiefen Ausschnittlinie. Um den Hals trägt die Frau eine blaue Schärpe oder einen Schal, der in eleganten Falten drapiert ist und einen Farbakzent setzt. Die Stoffe wirken leicht und fließend, was dem Gesamtbild eine gewisse Anmut verleiht.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast monochrom, wodurch die Figur stärker hervorgehoben wird. Dies lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Gesicht und die Kleidung der Frau. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, ohne harte Schattenwürfe. Sie betont die Textur des Stoffes und die zarten Konturen des Gesichts.
Subtextuell könnte das Porträt eine Darstellung von bürgerlichem Selbstverständnis oder gesellschaftlicher Stellung andeuten. Die zurückhaltende Eleganz der Kleidung und Frisur lässt auf einen Hintergrund von Wohlstand schließen, ohne dabei in übertriebenen Prunk zu verfallen. Der direkte Blickkontakt suggeriert eine gewisse Unabhängigkeit und Stärke. Es könnte sich um ein Porträt einer Frau handeln, die ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hat und dies auch zeigen möchte. Die Farbwahl des Blaus könnte zudem auf Tugendhaftigkeit oder Loyalität hindeuten – Symbole, die im 18. Jahrhundert oft mit Frauen assoziiert wurden. Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck einer Frau von Würde und innerer Ruhe.