Paul Cezanne – Harlequin National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Paul Cezanne - Harlequin
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Der Hintergrund ist monochrom, in gedämpften Grautönen gehalten, was die Figur in den Vordergrund rückt und ihre Intensität verstärkt. Ein abgewandeltes, goldfarbenes Tuch oder eine Draperie ist im oberen Bereich angedeutet und verleiht dem Bild eine gewisse theatralische Qualität.
Die Farbgebung, insbesondere das kräftige Rot der Kleidung, steht in Kontrast zum tristen Hintergrund und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Die Reduktion der Details und die vereinfachte Darstellung der Formen lassen eine gewisse Distanz und Abstraktion erkennen. Die Gesichtszüge sind wenig ausdrucksstark, die Augen blicken geradeaus, aber ohne direkten Blickkontakt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Harlequins handelt, einer Figur der Commedia dellarte. Dies eröffnet diverse Interpretationsmöglichkeiten. Die Figur könnte für die Vielschichtigkeit des menschlichen Daseins stehen, für die Maske, die wir tragen, oder für die ambivalente Natur von Freude und Leid. Der Stab und der kleine Gegenstand könnten Symbole für die Rolle des Künstlers oder des Gelehrten sein – jene, die die Wahrheit suchen, aber oft nur eine verzerrte Sichtweise finden.
Die zurückhaltende Farbgebung und die geometrische Vereinfachung der Formen vermitteln einen Eindruck von Kontemplation und Melancholie. Die Darstellung ist weniger an die Nachahmung der Realität als an die Erforschung formaler Prinzipien und die Ausdruckskraft der Farbe und Form gebunden. Es entsteht der Eindruck einer Studie, einer Vorbereitung für etwas Größeres, oder einer eigenständigen, eindringlichen Aussage über die menschliche Existenz.