Theophile Alexandre Steinlen – The Laundresses National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Theophile Alexandre Steinlen - The Laundresses
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Die Frauen sind nicht im Detail ausgearbeitet; ihre Gesichter sind kaum erkennbar, wodurch sie zu archetypischen Figuren des harten Arbeitsprozesses werden. Die Uniformität ihrer Kleidung unterstreicht zudem die Anonymität und die fehlende Individualisierung innerhalb dieser Berufsgruppe.
Im Hintergrund erblickt man eine städtische Umgebung, deren Gebäude in einem diffusen Licht erscheinen. Einige Fenster leuchten warm, was einen Kontrast zur Dunkelheit des Vordergrunds bildet und möglicherweise auf ein Leben außerhalb der Arbeitswelt hinweist, das diesen Frauen verwehrt bleibt. Die Darstellung der Stadt ist jedoch nicht realistisch; sie wirkt eher wie eine Kulisse, die die Isolation und Entfremdung der Wäscherinnen betont.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die Körperhaltung der Frauen. Sie sind in einer fast gebückten Position dargestellt, was ihre Unterwürfigkeit und ihre Abhängigkeit von den gesellschaftlichen Bedingungen unterstreicht. Die diagonale Anordnung der Figuren führt das Auge in die Tiefe des Bildes und verstärkt so den Eindruck von Weite und Einsamkeit.
Die Malweise ist eher impressionistisch angelegt; die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur expressiven Wirkung der Szene bei. Es entsteht ein Gefühl von Bewegung und Lebendigkeit, das jedoch durch die düstere Thematik konterkariert wird.
Subtextuell scheint es um die Darstellung sozialer Ungleichheit und die Ausbeutung von Arbeiterinnen zu gehen. Die Künstlerin/der Künstler hat sich hier nicht auf eine detaillierte Schilderung der Arbeitsbedingungen konzentriert, sondern vielmehr versucht, die emotionale Belastung und das Leid dieser Frauen sichtbar zu machen. Es ist ein Bild über die Härte des Lebens für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen.