Nicolas de Largillierre – Self-Portrait National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Nicolas de Largillierre - Self-Portrait
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Die Kleidung des Mannes ist sorgfältig ausgewählt. Ein kastanienbraunes Wams mit breiten Ärmeln, die über einem hellen Hemd mit rosafarbener Rüsche liegen, zeugt von gutem Geschmack und gesellschaftlicher Stellung. Ein leicht schattiertes, fast schon dekoratives Tuch, das er in den Händen hält, dient als Werkzeug, aber auch als subtiles Attribut seiner künstlerischen Tätigkeit. Die Pinsel und der Stichel, die er hält, sind klare Zeichen seines Berufsstandes.
Im Hintergrund, hinter dem Mann, ist eine Skulpturengruppe angeordnet. Diese Figuren, die klassische Motive zu sein scheinen – ein nackter Mann und Putten – sind im Dunkeln gehalten, wodurch sie einen Kontrast zur hellen Figur im Vordergrund bilden. Die Skulpturen wirken wie eine Art Referenz zur Antike, zur klassischen Kunst, die den Künstler inspiriert und ihm einen hohen künstlerischen Anspruch verleiht. Sie suggerieren eine Verbindung zwischen bildender Kunst und Skulptur, eine Idee von künstlerischer Vollendung und Meisterschaft.
Die Farbgebung ist warm und harmonisch. Die erdigen Töne des Wamses kontrastieren mit den hellen Akzenten des Hemdes und des Tuches. Der dunkle Hintergrund betont die Figur und lenkt den Blick auf den Mann und seine Werkzeuge.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Selbstporträt handelt, das nicht nur ein Abbild des Künstlers, sondern auch eine Aussage über seine künstlerische Identität und seine Position in der Gesellschaft sein soll. Der Künstler inszeniert sich hier als gebildeter, selbstbewusster Meister seines Fachs, der sich der Traditionen der klassischen Kunst verbunden fühlt. Der gesamte Aufbau des Bildes strahlt eine Aura von Würde und Selbstbeherrschung aus.