The Descent from the Cross Rembrandt Harmenszoon Van Rijn (1606-1669)
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Rembrandt Harmenszoon Van Rijn – The Descent from the Cross
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
THEOLOGIE UND GLAUBE
1
Theologie ist etwas Komplexes,
Damit Glaube darin leben kann -
Ein klarer, unerschütterlicher Glaube,
Zusammen ein Klang – wie Glockenläuten.
Das Thema der Theologie spielt
Mit dem Virtuosentum vieler Worte,
Baut ihre Konstruktionen auf,
Wie es ihr scheint – bis zum Himmel.
Aber in Wirklichkeit dringt sie in die Erde ein.
2
Ist der Sohn wesensgleich mit dem Vater oder nicht?
Darin wurden viele Tinteflaschen geleert.
Eine Antwort wurde nie gefunden -
Sie existiert auch nicht. Es gibt ein klares Licht.
Wozu brauchen wir den Bau der Theologie,
Die mächtig verdrehten Phrasen?
Ich habe Bände gelesen – und ich bin leer,
Aber es gibt ein Feuer – das sieht man sofort.
Was ist daran besser und origineller als im Eremitage? Letzteres steht ihm in nichts nach.
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Der Fokus liegt auf der Körperlichkeit des Geschehens. Mehrere Männer sind in die Handlung involviert. Einer von ihnen, hoch oben an einem Gerüst, befreit den Leichnam vom Kreuz. Ein anderer, in blauer Kleidung, hält den Körper fest, während ein dritter, der ihn stützt, ihn mit einem Gesichtsausdruck tiefer Trauer anblickt. Die Haltung dieses Mannes wirkt besonders ergreifend, sein Kopf gesenkt, die Hand fast zärtlich auf dem Arm des Toten. Eine weitere Figur, gekleidet in dunkle Roben und mit einem Turban versehen, steht abseits und wirkt in Gedanken versunken, möglicherweise in tiefer Kontemplation über das Geschehene.
Im Vordergrund, am linken Bildrand, versammelt sich eine Gruppe von Menschen. Ihre Gesichter sind nur schemenhaft erkennbar, doch die Körperhaltung deutet auf eine Mischung aus Trauer, Bestürzung und vielleicht auch Hilflosigkeit hin. Sie bilden einen dunklen Hintergrund, der die zentrale Handlung zusätzlich hervorhebt.
Das Farbenspiel ist bemerkenswert. Dominierende Töne sind Dunkelbraun, Grau und Weiß. Die Weißheit der Lendentuch, die den Leichnam bedeckt, sticht hervor und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Verletzlichkeit und Fragilität des menschlichen Körpers. Die Lichtführung ist stark kontrastierend, ein charakteristisches Merkmal, das die Szene dramatisch auflädt und die Emotionen des Moments verstärkt. Die dunklen Bereiche lassen das Geschehen fast wie in einem Traum oder einer Vision erscheinen.
Subtextuell scheint die Darstellung nicht nur die physische Handlung des Abnehmens von einem Kreuz zu zeigen, sondern auch die spirituelle Tragweite dieses Ereignisses zu betonen. Die Betonung der menschlichen Berührung, der Trauer und der Hilflosigkeit lässt vermuten, dass es hier um mehr geht als nur um den Tod eines Menschen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von tiefem Mitgefühl und von der menschlichen Fähigkeit zur Solidarität angesichts des Leids. Die Dunkelheit, die das Bild umgibt, könnte als Symbol für die Nacht, das Unbekannte oder die Zweifel interpretiert werden, die mit dem Tod einhergehen.