Self-portrait Rembrandt Harmenszoon Van Rijn (1606-1669)
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Rembrandt Harmenszoon Van Rijn – Self-portrait
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Ein Meisterwerk!
Selbstporträt aus dem Jahr 1629, Öl auf Holztafel, 16 x 13 cm, befindet sich in der Alten Pinakothek, München.
Auf diesem Selbstporträt ist Rembrandt 23 Jahre alt. Er hat bereits eine eigene Werkstatt in Leiden und Schüler.
Ich habe Rembrandt überholt. Ich hatte mit 17 Jahren meine eigene Werkstatt und war Lehrer... alle meine Schüler, von denen es etwa ein Dutzend gab, waren älter als ich... und dazu bezahlten sie mir noch Geld... das war unglaublich!
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Der Mann trägt eine dunkle Jacke und ein weißes Rüschenhemd, dessen Kragen freiliegend ist. Die Kleidung wirkt schlicht und unprätentiös, was einen Eindruck von Bescheidenheit vermittelt.
Besonders auffällig ist die Darstellung der Haare. Sie sind dicht, lockig und in einem warmen Braunton gehalten. Die üppige Haarpracht scheint fast die gesamte Oberseite des Gesichts zu füllen und verleiht dem Porträtierten einen wilden, ungezähmten Charakter.
Die Farbgebung des Gemäldes ist gedämpft und düster. Dominieren dunkle Brauntöne, die durch vereinzelte Lichtreflexe aufgesprengt werden. Die Lichtquelle scheint von links zu kommen und beleuchtet das Gesicht des Mannes, während der Hintergrund in tiefem Schwarz versinkt. Diese dramatische Lichtsetzung betont die Konturen des Gesichts und verleiht dem Bild eine gewisse Intensität.
Hier weisen die Pinselstriche eine deutliche Textur auf, was dem Bild eine lebendige und organische Qualität verleiht. Die Technik des Malers lässt erkennen, dass er sich der Darstellung von Materie und Oberfläche bewusst war.
Subtextuell kann man interpretieren, dass das Gemälde nicht nur ein äußeres Abbild des Künstlers darstellt, sondern auch einen Einblick in seine innere Welt gewähren soll. Die ernste Miene, die düstere Farbgebung und die wilde Haarpracht könnten auf eine gewisse innere Zerrissenheit oder auch auf die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität hinweisen. Die direkte Ansprache des Betrachters lässt zudem den Eindruck entstehen, dass der Künstler eine Verbindung zu ihm aufbauen möchte, eine Art intime Vertrautheit. Es wirkt wie ein Moment der ehrlichen Selbstbeobachtung, eingefangen in Ölfarben.