The fall Of The Giants Giulio Romano (1499-1546)
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Giulio Romano – The fall Of The Giants
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Es ist keine einfache Malerei, sondern ein großes Fresko. Der Künstler war seiner Zeit weit voraus – es ist eine Vorahnung des grandiosen Stils des Barock! Der Raum ist nicht sehr groß, aber die Decke und alle Wände zeigen die Geschichte des Krieges der Götter, als die Olympier unter Führung des Zeus die Giganten besiegten. Im Zentrum sieht man Zeus mit einem Blitz, von dem aus Wellen der Zerstörung und des Chaos ausgehen, in denen die hässlichen Titanen zugrunde gehen. Der Eindruck ist absolut überwältigend – Raum und Zeit verschwinden, und der Betrachter wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen! Um den Effekt zu verstärken, besteht der Boden des Raumes nicht aus Parkett oder Fliesen, sondern aus kleinen Steinen im Chaos – wie ein Echo der Katastrophe. Die Malerei erfreute sich großen Anklangs bei Zeitgenossen und Nachkommen. An einer Wand befindet sich eine Signatur von Kaiser Karl V. Dieses Meisterwerk befindet sich in Palazzo del Te, einer prächtigen Landresidenz der Gonzaga in Mantua, einer sehr alten und luxuriösen Stadt. (Mantua – so ist es uns gewohnt). Der Autor des Projekts sowie die Malereien sind von Giulio Romano.
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Oben schweben zahlreiche Figuren inmitten von Wolkenformationen. Es handelt sich um eine Mischung aus geflügelten Wesen, die an Engel erinnern, sowie um eine Vielzahl von menschlichen Gestalten, die in unterschiedlichen Posen dargestellt sind – einige wirken kampfbereit, andere scheinen in ekstatischer Hingabe auf das zentrale Licht gerichtet. Die Figuren sind oft in Bewegung eingefangen, was einen Eindruck von Dynamik und Konflikt vermittelt.
Der untere Bildbereich zeigt eine chaotische Szene, in der eine große Menschenmenge in einer Landschaft versammelt ist. Viele der Gesichter sind von Leid, Angst und Verzweiflung gezeichnet. Ein Großteil der Figuren scheint in einem Zustand von Hilflosigkeit oder Verzweiflung gefangen zu sein, während einige scheinbar versuchen, sich dem Chaos zu entziehen. Die Darstellung ist von großer Detailgenauigkeit, insbesondere bei der Wiedergabe der Gesichtsausdrücke und der Texturen der Kleidung.
Die Komposition ist auf eine klare Trennung zwischen dem Himmelreich und der irdischen Welt ausgerichtet. Der rotierende Kreis fungiert als eine Art Barriere oder Übergang zwischen beiden Sphären. Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Inszenierung der Szene: Das helle Licht oben symbolisiert möglicherweise göttliche Macht oder Erleuchtung, während die Dunkelheit unten die menschliche Schwäche und das Leiden betont.
Es lassen sich verschiedene Interpretationen dieses Werkes ableiten. Es könnte eine Darstellung eines göttlichen Urteils sein, bei dem die Menschheit vor eine Prüfung gestellt wird. Die rotierende Struktur im Himmel könnte die Ordnung des Kosmos symbolisieren, die durch menschliches Handeln gestört wird. Die Mischung aus Engeln und menschlichen Gestalten könnte auf einen Kampf zwischen Gut und Böse hindeuten, der sowohl im Himmel als auch auf der Erde stattfindet. Die Darstellung der Verzweiflung und des Leidens im unteren Bildbereich könnte die menschliche Fähigkeit zur Hoffnungslosigkeit und die Notwendigkeit göttlicher Hilfe unterstreichen. Die gesamte Szene wirkt wie eine Allegorie für den Kampf um die Erlösung und die Suche nach transzendenter Wahrheit.