Cezanne (1) Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – Cezanne (1)
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Das Gemälde Die junge Frau am Klavier, entstanden in dem Anwesen Le Jas de Bouffan, wo der Künstler aufwuchs, ist ein herausragendes Beispiel für die frühen Werke von Paul Cézanne. Auf dem Bild sind die Schwester und die Mutter des Künstlers dargestellt. Jede von ihnen ist mit einer eigenen Beschäftigung: das Mädchen spielt Klavier, während die Mutter fasziniert strickt... http://impressionism.su/cezanne/Girl_at_the_Piano_(The_Overture_to_Tannhauser).html
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Die eine Frau befindet sich links und ist in einer Kniegehocke vor einem Klavier. Ihre Haltung wirkt konzentriert, fast andächtig. Sie trägt ein helles, fast schon weisses Kleid, das durch die Lichtführung betont wird. Ihre Arme sind in einer Bewegung erhoben, die auf das Spielen des Instruments hinweist, obwohl die Fingerpositionen nicht detailliert dargestellt sind. Die Darstellung ist eher gestisch und betont die Bewegung selbst.
Rechts von ihr sitzt eine zweite Frau auf einem Stuhl mit floralem Muster. Sie scheint in eine Beschäftigung vertieft zu sein, möglicherweise das Stricken oder Arbeiten mit Fäden, was durch die Hände nahegelegt wird. Ihr Kleid ist dunkler, fast schon schlicht, und bildet einen Kontrast zur hellen Erscheinung der ersten Frau. Auch hier ist die Darstellung der Details reduziert, der Fokus liegt auf der Gesamtform und dem Eindruck der Ruhe.
Der Raum selbst ist spärlich eingerichtet. Ein dunkles Sofa mit rotem Polsterung ist im Hintergrund zu erkennen, dessen Form vage bleibt. Die Wände sind mit einem dekorativen Fries versehen, der einen Hauch von Eleganz vermittelt, jedoch durch die grobe Pinseltechnik und die gedämpfte Farbgebung wieder relativiert wird. Der Boden ist mit breiten, senkrechten Streifen versehen, die die Länge des Raumes betonen und gleichzeitig eine gewisse Unruhe in die Szene bringen.
Die Farbpalette ist zurückhaltend, dominiert von dunklen Tönen und einigen hellen Akzenten. Die sparsame Verwendung von Farben verstärkt den Eindruck von Stille und Kontemplation.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Moment der häuslichen Intimität einzufangen. Es ist nicht klar, ob die Frauen zusammenspielen oder ob die zweite Frau lediglich zuhört. Die unterschiedlichen Haltungen und Kleidungsstücke deuten jedoch auf unterschiedliche Rollen oder Tätigkeiten hin. Die Szene ist weder dramatisch noch aufregend, sondern eher von einer subtilen Spannung und einer gewissen Melancholie geprägt. Die Reduktion der Details und die grobe Pinseltechnik verleihen dem Bild eine gewisse Distanziertheit und lassen den Betrachter die Szene interpretieren und eigene Assoziationen entwickeln.