1931 La lampe Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1931 La lampe
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Ich liebe Picasso!
* * *
Getrieben von meiner inneren Sehnsucht,
reise ich in eine vergangene Epoche,
um die Straßen von Paris zu erleben,
und in die aufregende Welt der Impressionisten einzutauchen.
Ich werde mich an Ihrer Atmosphäre nähren,
wie die reichen Besucher damals,
obwohl ich kein Geld in meiner Tasche habe,
doch sie ruft – meine Seele.
Ich werde durch die heiligen Straßen gehen
und mich in den Geist der damaligen Tavernen vertiefen.
Ich werde auf Montmartre sein, in diesem hellen Monster,
und dort werden, wie damals, unbekannte Sterne leuchten.
Ihr alle wart hier, an diesem Ort,
als Teil einer kreativen Diaspora.
Hier dachten wir romantisch,
vergessen unseren harten Alltag.
Und dann werde ich nach Montparnasse ziehen,
mich in den Geist des gesamten Viertels vertiefen.
Ich werde eine wilde Nacht der Freiheit erleben,
wie alle anderen, mit einer seelenlosen Seele.
Ich brauche keine Flügel von roten Mühlen,
keine verrückten, springenden Figuren,
wo die gewöhnlichen, aufgestellten Priesterinnen
eine feste Bezahlung erhalten.
Ich möchte nur den Duft dieser Epoche einatmen,
Ihren kreativen Eifer aufnehmen,
wo ihr eure Meisterwerke geschaffen habt,
lasst mich einfach für einen Moment hinter euch stehen.
Ich werde durch die Cafés von Paris streifen,
wo ihr euer Leben leidenschaftlich gelebt habt.
Ich werde ganz einfach in der Rotonde sitzen
und mit euch versehentlich eine Tasse Tee trinken.
Ich werde auch im Closerie de Lilas sein,
mir ein Modell vom Place Pigalle aussuchen,
mich von den wilden Farben umgeben lassen,
um alles zu erinnern und nichts zu vergessen.
Und ich werde in die Höhe über diesem Zentrum der Welt aufsteigen
und mich für einen Tag oder zwei verlieren,
um zu erkennen, wie schön alles war,
um all diese Gefühle mit nach Hause zu nehmen.
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Die Form der Figur ist fragmentiert und vereinfacht, charakteristisch für die künstlerische Herangehensweise des Autors. Der Kopf wird von einer dunklen, fast schützenden Kapuze oder einem Schal umgeben, die sich in den Hintergrund integriert. Auch der Körper scheint in geometrische Formen zerlegt zu sein, wobei die Konturen stark betont sind.
Besonders auffällig ist das Element der Pflanzenranken mit ihren Blättern, die sich um die Figur winden. Sie dringen in den Raum ein und vermischen sich mit dem Hintergrund, der aus einer Mischung aus geometrischen Formen und Farbflächen besteht. Die leuchtenden Grüntöne der Pflanzen bilden einen Kontrast zu den dunkleren, gedämpften Farbtönen, die den Großteil des Bildes ausmachen. Ein roter Kreis, vielleicht eine Andeutung einer Lampe, befindet sich am rechten Bildrand und fügt eine weitere, rätselhafte Note hinzu.
Der Hintergrund selbst scheint nicht eine konkrete Räumlichkeit darzustellen, sondern eher eine abstrakte Konstruktion aus Flächen und Linien. Er wirkt fragmentiert und unvollständig, was einen Eindruck von Isolation und Zerrissenheit erzeugt.
Es liegt der Eindruck vor, dass die dargestellte Frau in einer Art Schwebezustand existiert, zwischen Innen und Außen, Realität und Abstraktion. Die Pflanzenranken könnten als Symbole der Natur und des Lebens interpretiert werden, die versuchen, in die von der Zivilisation geprägte Welt einzudringen. Der Kontrast zwischen dem kühlen, geometrischen Hintergrund und der organischen Form der Pflanzenranken verstärkt diesen Eindruck.
Die Darstellung könnte als Allegorie der inneren Zerrissenheit des Menschen interpretiert werden, der zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und dem Bedürfnis nach individueller Freiheit hin- und hergerissen ist. Auch die Melancholie des Gesichtsausdrucks, gepaart mit der Umklammerung durch die Pflanzen, lässt auf eine Sehnsucht nach Geborgenheit und Verbindung schließen. Die Andeutung einer Lampe könnte einen Hinweis auf Hoffnung oder Erleuchtung geben, die aber in der düsteren Atmosphäre des Bildes kaum greifbar ist.