#15155 Pavel Filonov (1883-1941)
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Pavel Filonov – #15155
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WORT ÜBER STALIN
Erinnerte er sich an das Bergdorf?
An die theologische Akademie, wo die Weiße
der Wände, wie ein Symbol für Reinheit,
die Bewegung der Seelen darstellen sollte?
Vielleicht erinnerte er sich an nächtliche Zusammenkünfte,
an Macht und den Genuss von Cognac.
Er betrachtete die Macht – alles mit eigenen Augen,
bis ins kleinste Detail.
Und die Dunkelheit verdichtete sich.
Die gelben Augen des Führers glänzen.
Der Rauch aus der Pfeife ist süß und klebrig.
Stalin wird im ganzen Land verehrt –
braucht man Liebe, wenn man mächtig ist?
Er brach alle, zwang sie in die Knie,
umschloss das Land mit Stacheldraht.
Er zwang alle zu erkennen: er ist ein Genie,
und vor ihm sollten sie Schuld empfinden.
Macht bedeutet Macht. Von der Macht aufgebläht, gierig,
er trinkt aus den Kelchen unterirdischer Verwandtschaft.
Er trinkt aus schwarzen Kelchen. Und er ist ewig düster.
Und mit einem Akzent fallen die Worte.
Immer Nacht. Er lebt nur in der Nacht.
Sein Geist ist scharf, voller Hinterlist.
Der Führer liebt Früchte – und alles, was saftig ist.
Er liebt es – berauscht von langem Blut.
Über ihn weiß man sehr wenig.
Hier ist ein Porträt der pompösen Geschmacklosigkeit.
Hier – jetzt – ist es Zeit, zurückzugehen:
Stalins Aufruf.
Nicht die Stachel
des Bösen ausreißen,
das uns ständig sticht.
So lächerlich klingt dieser Aufruf zurück…
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Die Haare sind dunkel und kurz geschnitten, mit einer betonten Frisur, die die Form des Kopfes umspielt und eine gewisse Ordnung suggeriert. Die Haut wirkt durch die Farbgebung leicht gerötet, was einen Eindruck von Gesundheit und Vitalität vermittelt. Der weiße Kragen des Hemdes bildet einen deutlichen Kontrast zum dunklen Ton des Oberteils und lenkt die Aufmerksamkeit auf den Halsbereich.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten, in einem gedämpften Blauton gehalten, der die Figur vor ihm hervorhebt und eine gewisse Tiefe schafft. Die Farbpalette ist insgesamt zurückhaltend, mit dunklen, erdigen Tönen, die eine Atmosphäre von Seriosität und Stabilität vermitteln.
Die Komposition wirkt bewusst und sorgfältig geplant. Es liegt der Eindruck vor, dass die Darstellung nicht die Absicht hat, eine intime oder persönliche Momentaufnahme zu zeigen, sondern vielmehr eine idealisierte und heroisierte Version der dargestellten Person. Die Ausdrucksweise wirkt kontrolliert und distanziert, was einen Eindruck von Stärke und Unfehlbarkeit vermittelt.
Subtextuell deutet das Werk auf eine Inszenierung von Macht und Autorität hin. Die direkte Blicke und die stoische Haltung tragen dazu bei, eine Aura von unbestreitbarer Führungskraft zu erzeugen. Die idealisierte Darstellung lässt vermuten, dass es nicht um eine realistische Abbildung ging, sondern vielmehr um die Schaffung eines Symbols, das Macht und Stärke verkörpern sollte. Die schlichte, fast schon asketische Gestaltung unterstreicht die Idee einer unerschütterlichen Entschlossenheit und einer unpersönlichen Führung.