Disarmed Cupid Jules-Joseph Lefebvre (1836-1911)
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Jules-Joseph Lefebvre – Disarmed Cupid
Ort: Private Collection
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Der Künstler Jules-Joseph Lefebvre (1836-1911).
http://www.youtube.com/watch?v=FnEqb694ilE
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Vor ihr, in unmittelbarer Nähe, steht ein kleiner, geflügelter Jüngling, offensichtlich ein Amor. Er scheint gerade eine Pfeil- und Bogenkonstruktion fallen zu lassen, die am Boden liegt. Seine Miene ist traurig, fast besorgt. Die Frau legt ihm eine Hand auf den Arm, nicht in einer schützenden, mütterlichen Geste, sondern eher beruhigend, fast wie um ihn von einer aufkeimenden Schwäche zu befreien.
Der Hintergrund besteht aus einem dichten, dunklen Blätterwerk, das die Szene wie ein Rahmen umschließt. Das Licht fällt weich und diffus auf die Figuren, wodurch ein Hauch von Rätselhaftigkeit entsteht. Am Fuße der Balustrade sind verstreute Blüten und Blätter zu sehen, die den Eindruck eines verwelkten Gartens oder einer vergangenen Blütezeit vermitteln.
Die Szene legt nahe, dass hier die Macht der Liebe oder des Eros vorübergehend außer Kraft gesetzt wird. Die Entwaffnung des Amor, die sichtbare Traurigkeit des Jünglings und die ruhige, fast distanzierte Haltung der Frau lassen vermuten, dass die Liebe nicht unkontrolliert und blind sein muss. Es scheint, als ob eine weibliche Figur die Kontrolle über die traditionell männliche Domäne der Liebe übernimmt. Die Darstellung könnte eine Reflexion über die Verletzlichkeit der Liebe und die Möglichkeit ihrer Kontrolle sein, oder auch eine Auseinandersetzung mit den Konventionen der romantischen Liebe. Die ruhige Würde der Frau steht im Kontrast zu dem hilflosen Amor, was die Dynamik zwischen den Geschlechtern und die traditionellen Rollenbilder in Frage stellt.