The opening of the Fifth Seal of the Apocalypse El Greco (1541-1614)
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El Greco – The opening of the Fifth Seal of the Apocalypse
Ort: Metropolitan Museum of Arts, New York.
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DIE ENTFERNUNG DES FÜNFTEN SIEGELS
Das fünfte Siegel ist entschlüsselt,
Und es wurde aufgebrochen, und darunter
Blut und Fleisch, die fast versteinert sind,
Laut rufende Stimmen –
Wann wird dieses ganze
Leben-Kreislauf enden? Es war unsere Aufgabe,
Für den Erlöser zu sterben! Wann?
Unser Blut sehnt sich jetzt nach Erlösung...
Jetzt herrscht überall eine käufliche Welt,
Und die Linien sind verzerrt, und die Stärke
Der Ungläubigkeit ist nicht sichtbar.
Wessen Blut schreit da, wenn wir uns auflösen?
Wenn wir Diener sind, wenn wir nicht über Gnade
Nachdenken wollen, und auch nicht müssen.
Das fünfte Siegel birgt einen verborgenen Code...
Hinter ihm verbirgt sich ein Weg ins Licht.
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Die Figuren sind nackt und wirken fast wie Geister, ihre Körper lang und verzogen, ihre Gesichter leer und ausdruckslos. Sie scheinen aus dem grünen Hügelgrund aufzusteigen, der wie ein lebendiges, atmendes Wesen wirkt. Dieser Hügel bildet einen deutlichen Kontrast zum dunklen, wirbelnden Himmel, der eine Atmosphäre der Bedrohung und des bevorstehenden Unheils erzeugt.
In der oberen Bildhälfte schweben Engel, oder zumindest geflügelte Figuren, die in einer Art ekstatischer Pose dargestellt sind. Ihre Haltung ist jedoch ambivalent: Sie scheinen Zeugen des Geschehens zu sein, aber ob sie Trost spenden oder den Untergang beschleunigen, bleibt unklar.
Der rote Stoff, der sich im Vordergrund ausbreitet, wirkt wie ein vergossenes Blut oder ein Banner des Leids. Er zieht den Blick des Betrachters an und verstärkt den Eindruck von Gewalt und Zerstörung.
Die Komposition ist dynamisch und asymmetrisch, was die Unruhe und das Chaos der Szene unterstreicht. Die Farbpalette ist gedämpft und düster, mit einem starken Kontrast zwischen den blassen Körpern der Figuren und dem dunklen Hintergrund. Die wenigen Farbtupfer, wie das Gelb des Gewandes und das Grün des Hügels, wirken wie Lichtblicke inmitten der Finsternis, aber sie können das Gefühl der Hoffnung kaum vermitteln.
Subtextuell deutet das Werk auf eine existenzielle Krise hin, auf das Ringen des Menschen mit dem Schicksal und der Frage nach der Gerechtigkeit in einer Welt, die von Leid und Verzweiflung geprägt ist. Die Darstellung der nackten Körper kann als Symbol für Verletzlichkeit und Entblößung gegenüber den Mächten des Universums interpretiert werden. Die unklare Haltung der Engel lässt Zweifel an der göttlichen Ordnung und der Möglichkeit der Erlösung aufkommen. Insgesamt erzeugt das Bild ein Gefühl von Beklemmung und Hoffnungslosigkeit, das den Betrachter in seinen Bann zieht.