The girl with the red hat, 22.8 x 18 cm, NG Washington Johannes Vermeer (1632-1675)
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Johannes Vermeer – The girl with the red hat, 22.8 x 18 cm, NG Washington
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VERMEER
Der Blickwinkel ist gewählt, der Blickwinkel wird offenbart.
Ein Schimmer von himmlischen Beeren –
Die Blickwinkel sind voller Saft.
In ihm ist ein Geograph erhellt,
Eine Meisterin... ein Hieroglyph -
Der Mensch ist ein Zeichen der Schuld.
Farbe – als ob gelöste
Perlen in Farben, bedingungslos
In ihrer Schönheit. Licht kommt von den flachen Fenstern.
Die Verbindung von Fasern
Gibt die malerische Frucht.
Alltag Nordeuropas.
Ist es schwer, man selbst zu sein? Schwer,
Schwer – das bedeutet viel Arbeit.
Grafik der Kanäle, wenn
Die Stadt von oben sichtbar ist – ein Blick,
der dem Ketzer ähnelt. Die Stadt ist eine Schicht,
aus Stein – Büros, Geschäfte.
Zweige des Pappelbaums, ihre Ästchen
Am Fenster. Stille und Frieden.
Malerei – ein Weg, wie
zu einem neuen Licht. Absurd,
einfach zu leben, zu essen und zu schlafen.
Der Blickwinkel ist gewählt. Präzise gegeben.
Das bedeutet, die Malerei ist zeitlos.
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Ein zentrales Element ist zweifellos die auffällige, leuchtend rote Kappe, die über ihre Haare gewölbt thront. Die Farbe sticht hervor und zieht den Blick unweigerlich an. Die Form der Kappe, mit ihrem breiten Rand und dem leicht nach vorne gekehrten Schirm, verleiht der Darstellung eine gewisse Dramatik und Bewegung.
Die Farbgebung insgesamt ist von einer warmen, goldenen Beleuchtung geprägt, die das Gesicht der jungen Frau sanft ausleuchtet. Der dunkle, fast indigo-farbene Überzug, den sie trägt, bildet einen starken Kontrast zu der warmen Hautfarbe und der leuchtenden Kappe und verstärkt so deren Wirkung.
Im Hintergrund erkennen wir angedeutete architektonische Elemente. Ein grüner Vorhang, möglicherweise aus Samt, schwingt leicht im Hintergrund, und dahinter ist eine Fassade mit Fenstern und einer filigranen Dekoration zu erahnen. Diese Elemente deuten auf einen wohlhabenden Hintergrund hin, ohne jedoch den Fokus vom dargestellten Mädchen abzulenken.
Die subtile Darstellung der Lippen, die leicht geöffnet sind, lässt eine Andeutung von Unsicherheit oder einem leisen Lächeln erkennen. Auch die Haltung, leicht nach vorne geneigt, und das feine, fast unmerkliche Anheben der Augenbrauen tragen zu einem Eindruck von Lebendigkeit und psychischer Präsenz bei.
Subtextuell scheint diese Darstellung mehr zu bieten als nur ein porträtliches Abbild. Es entsteht der Eindruck, dass hier eine junge Frau in einem Moment der Reflexion eingefangen wurde. Die Kappe, in ihrer Auffälligkeit, kann als Symbol für Jugend, Unschuld oder vielleicht auch für eine spielerische Selbstinszenierung interpretiert werden. Die angedeuteten luxuriösen Hintergründe lassen auf einen privilegierten sozialen Status schließen, der jedoch nicht im Vordergrund steht. Stattdessen wird die Persönlichkeit und die individuelle Ausstrahlung der jungen Frau betont. Die direkte Blickbeziehung zum Betrachter erzeugt eine Intimität und lässt die Frage nach dem Innenleben des Dargestellten aufkommen.