Cafe Terrace in Arles at Night Vincent van Gogh (1853-1890)
Vincent van Gogh – Cafe Terrace in Arles at Night
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Maler: Vincent van Gogh
Ort: Kröller-Müller Museum, Otterlo.
Van Gogh verwendete in seinem Gemälde Caféterrasse bei Nacht überhaupt keine schwarze Farbe. Aber kaum jemand würde bestreiten, dass es nicht die Nacht ist, die auf der Leinwand abgebildet ist. Es entstand während der so genannten Arles-Periode des Malers (eine Periode, in der die gelbe Palette vorherrschend war). Diese Leinwand bestätigt auch, dass die Lieblingsfarbe des Autors in Hülle und Fülle vorhanden ist. Bei näherer Betrachtung der Leinwand kann man sogar spüren, dass diese Farbe mit einem sehr gesättigten und hellen Leuchten überläuft, das aus den inneren Tiefen der Leinwand aufzutauchen scheint und das gewöhnliche Alltagsleben und die Langeweile entschieden verneint. Es wird spekuliert, dass Van Gogh zur Zeit dieses Gemäldes einen radikal neuen Ansatz bei der Wiedergabe seiner Umgebung ausprobierte: Statt die nächtliche Terrasse in seinem Atelier zu malen, wie es sonst üblich war, arbeitete er direkt unter dem Nachthimmel.
Beschreibung des Gemäldes Café Terrace von Vincent van Gogh
Van Gogh verwendete in seinem Gemälde Caféterrasse bei Nacht überhaupt keine schwarze Farbe. Aber kaum jemand würde bestreiten, dass es nicht die Nacht ist, die auf der Leinwand abgebildet ist. Es entstand während der so genannten Arles-Periode des Malers (eine Periode, in der die gelbe Palette vorherrschend war). Diese Leinwand bestätigt auch, dass die Lieblingsfarbe des Autors in Hülle und Fülle vorhanden ist.
Bei näherer Betrachtung der Leinwand kann man sogar spüren, dass diese Farbe mit einem sehr gesättigten und hellen Leuchten überläuft, das aus den inneren Tiefen der Leinwand aufzutauchen scheint und das gewöhnliche Alltagsleben und die Langeweile entschieden verneint.
Es wird spekuliert, dass Van Gogh zur Zeit dieses Gemäldes einen radikal neuen Ansatz bei der Wiedergabe seiner Umgebung ausprobierte: Statt die nächtliche Terrasse in seinem Atelier zu malen, wie es sonst üblich war, arbeitete er direkt unter dem Nachthimmel. Wie aus journalistischen Berichten bekannt ist, benutzte der Künstler Kerzen, die er an seinem Hut befestigte, um sein Werk bei Nacht zu beleuchten.
Für das Vorhandensein einer solchen außergewöhnlichen Kopfbedeckung gibt es keinen sachlichen Beweis. Nur einmal wird sie in der Korrespondenz erwähnt, wo der Autor die unfaire Herangehensweise an die Rolle einer einzigen Kerze bemerkt, während es ausreicht, das Erscheinen "der traditionellen Nacht, mit weißlichem und kaltem Licht ..." auszuschließen.
Die gesamte Komposition "Die Terrasse des Cafés" wird von Gelehrten und Kritikern als eine Version angesehen, die Anquetins berühmtem Werk "Avenue de Clichy am Abend" sehr ähnlich ist. Und im Allgemeinen wird Van Goghs Café Terrace von einer rein positiven Einstellung beherrscht, gerade wegen der sehr originellen Beleuchtungslösung, die es dem durchschnittlichen Betrachter ermöglicht, die Leinwand als einen Gegenstand mit materiellen und geistigen Werten wahrzunehmen.
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Die Gebäude an beiden Seiten der Straße sind in gedämpften, bläulichen und gelblichen Tönen gehalten und wirken durch die dichte Pinselführung fast grob und texturiert. Sie bilden eine enge, perspektivische Linie in die Tiefe, die jedoch durch die leuchtenden Sterne am Himmel gebrochen wird. Diese Sterne sind als große, weiße Punkte in einem tiefen, samtenen Blau angeordnet und strahlen eine beinahe übernatürliche Intensität aus.
Der Pflasterboden ist in dunklen, erdigen Tönen gemalt, die mit kräftigen Pinselstrichen eine raue und lebendige Oberfläche erzeugen. Ein einzelner, beleuchteter Bereich vor dem Café zieht den Blick des Betrachters magisch an und lenkt ihn zum Zentrum der Szene.
Einige wenige Figuren bewegen sich auf dem Pflaster, eine davon scheint in Richtung des Cafés zu gehen. Ihre Silhouetten wirken fragil und verloren im Angesicht der überwältigenden Himmelskulisse.
Die Komposition vermittelt ein Gefühl von Isolation und Melancholie, trotz der Anwesenheit anderer Menschen. Die leuchtenden Sterne, die wie Fenster in eine andere Welt wirken, stehen in starkem Kontrast zu der stillen, fast gespenstischen Atmosphäre der Szene. Es entsteht der Eindruck, als ob die Nacht eine eigene, verborgene Lebenswelt besitzt, in der sich die Menschen nur flüchtig aufhalten. Die Farbgebung und die expressive Pinselführung lassen auf eine subjektive Erfahrung schließen, eine persönliche Interpretation der Nacht und des urbanen Lebensraums. Die Szene suggeriert eine Sehnsucht nach Geborgenheit und Wärme, die sich im Café verbergen, während die Dunkelheit und die Weite des Himmels eine gewisse Einsamkeit und Unendlichkeit vermitteln.