Cimabue – Virgin and Child in Glory surrounded by six angels Part 2 Louvre
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Part 2 Louvre – Cimabue -- Virgin and Child in Glory surrounded by six angels
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CIMABUE Cenni di Pepe, bekannt in Rom, Pisa, Assisi und Florenz von 1272 bis 1302 – Die Jungfrau mit dem Kind in Majestät, umgeben von sechs Engeln (Maestà), um 1280 – Louvre INV. 254
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Die sechs Engel, die die Figur umgeben, sind in zwei Gruppen angeordnet, die durch ihre Flügelformation eine Art Halo um Maria und das Kind bilden. Ihre Gesichtsausdrücke sind ernst und andächtig, ihre Gesten deuten auf Verehrung hin. Die Darstellung der Engel ist stilistisch markant: Ihre Körper sind langgestreckt, die Proportionen wirken etwas unnatürlich, was typisch für die Malerei dieser Epoche ist. Die Flügel sind detailliert ausgearbeitet und tragen zur feierlichen Atmosphäre bei.
Die Farbgebung ist sparsam, aber wirkungsvoll. Das Blau der Marienrobe steht im Kontrast zu den warmen Tönen der Engelkleidung und dem goldenen Hintergrund. Die Goldfarbe spielt eine zentrale Rolle und symbolisiert das Göttliche, den Himmel und die Ewigkeit.
Die Darstellung vermittelt eine Botschaft von Macht, Heiligkeit und göttlicher Gnade. Die hierarchische Ordnung der Figuren – Maria als Zentrum, das Kind als Erbe, die Engel als Boten – spiegelt die mittelalterliche Weltanschauung wider, in der die göttliche Ordnung und die Bedeutung religiöser Autorität im Vordergrund stehen. Es ist auch denkbar, dass das Werk als Votivbild konzipiert war, also als Dankgabe oder Bitte um Schutz. Die etwas starre und formale Ausführung der Figuren kann als Ausdruck der Ehrfurcht und des Respekts vor dem göttlichen Objekt interpretiert werden. Insgesamt wirkt die Darstellung majestätisch und erhaben, ein Zeugnis des religiösen Glaubens und der künstlerischen Fähigkeiten ihrer Zeit.