Fairy Tale Gustav Klimt (1862-1918)
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Gustav Klimt – Fairy Tale
Ort: Wien Museum, Vienna (Wien Museum Karlsplatz, Museen der Stadt Wien).
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
Wie aufregend! Ich kannte Gustav Klimt bisher nur als Vertreter der Jugendstilbewegung.
Das Löwenbaby schläft.
Der kleine Löwe ruht sich aus.
Ein junges Löwenkind entspannt sich.
Eine ganz gewöhnliche Arbeit. Wenn dieser Mann seine durchschnittlichen künstlerischen Fähigkeiten hinter Modernismus-Tricks versteckt, gelingt es ihm irgendwie, zu verbergen, dass er einfach schlecht zeichnen kann. Der Großteil der Modernisten bedient sich aus diesem Grund gerade dieser modernen Tricks.
In dieser Arbeit gibt es keine Elemente des Modernismus. Der Modernismus zeichnet sich in erster Linie durch die Eleganz der Linien aus, was Geschick und Geduld sowie äußerst sorgfältige Ausführung erfordert.
Für mich ist ein Kunstwerk Schönheit, Raffinesse und die Fähigkeit, das Wesentliche subtil hervorzuheben, ohne übermäßige Tragik oder Kitsch. All dies ist in diesem Werk vorhanden.
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Ein mächtiger Löwe liegt zu ihren Füßen, scheinbar in friedlicher Koexistenz. Die Darstellung des Löwen, normalerweise ein Symbol für Stärke und Aggression, in einer liegenden, fast unterwürfigen Haltung, erzeugt eine spannungsvolle Dynamik. Dies könnte eine Allegorie auf die Herrschaft der Vernunft über die Triebhaftigkeit oder die Unterwerfung der ungebändigten Natur durch menschlichen Geist symbolisieren.
Ein Schwarm von Reihern umkreist die Frau, ihre weißen Federn bilden einen Kontrast zu der dunklen, fast bedrohlichen Vegetation im Hintergrund. Die Reiher könnten Reinheit, Weisheit oder eine Verbindung zur spirituellen Welt repräsentieren.
Ein Fuchs, ebenfalls inmitten der Reiher, deutet auf List, Intelligenz und vielleicht auch auf eine gewisse Gefahr hin, die im Verborgenen lauert. Er steht in einem deutlichen Kontrast zu den anderen Tieren und könnte als eine Erinnerung an die menschliche Fähigkeit zur Täuschung und Manipulation dienen.
Der dunkle, dichte Hintergrund, der von dichtem Laub und tiefen Schatten dominiert wird, verstärkt die Isolation der Frau und betont die surreale Qualität der Szene. Die Lichtführung ist dramatisch, wobei die Frau und die Tiere im Vordergrund hell erleuchtet sind, während der Hintergrund im Dunkeln liegt. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentralen Figuren und ihre Interaktionen.
Insgesamt vermittelt dieses Bild eine komplexe Botschaft über die Beziehung zwischen Mensch und Natur, Vernunft und Instinkt, Wissen und Gefahr. Die Kombination aus klassischen Motiven und symbolischen Elementen lässt Raum für vielfältige Interpretationen und suggeriert ein Märchen oder eine allegorische Erzählung, deren genauer Sinn dem Betrachter überlassen bleibt. Der Künstler scheint eine Welt zu schaffen, in der die Regeln der Logik und der natürlichen Ordnung aufgehoben sind, und in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.