Title Danae Gustav Klimt (1862-1918)
Gustav Klimt – Title Danae
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Maler: Gustav Klimt
Ort: Private Collection
Das Gemälde Danaë ist eines der bekanntesten mythologischen Werke des österreichischen Künstlers Gustav Klimt. Einem antiken Mythos zufolge wurde die schöne Danaë von ihrem Vater Arixius in einem Kupferturm gefangen gehalten. Er behandelte seine Tochter sehr hart, um die Geburt eines Sohnes mit allen Mitteln zu verhindern. Ein berühmtes Orakel hatte dem König vorhergesagt, dass er von seinem Enkel, d.h.
Beschreibung des Gemäldes Danaë von Gustav Klimt
Das Gemälde Danaë ist eines der bekanntesten mythologischen Werke des österreichischen Künstlers Gustav Klimt.
Einem antiken Mythos zufolge wurde die schöne Danaë von ihrem Vater Arixius in einem Kupferturm gefangen gehalten. Er behandelte seine Tochter sehr hart, um die Geburt eines Sohnes mit allen Mitteln zu verhindern. Ein berühmtes Orakel hatte dem König vorhergesagt, dass er von seinem Enkel, d.h. dem Sohn von Danaë, getötet werden würde. Doch trotz aller Bemühungen sollte sich das Schicksal erfüllen und der Gott Zeus selbst verliebte sich in die bezaubernde Danaë.
Keine Türen und Mauern konnten Zeus, den stärksten Donnerer, aufhalten, und er verwandelte sich in den goldenen Regen und nahm Kontakt mit ihr auf, die im Kupferturm gefangen war. Später tötete ihr Sohn Perseus unabsichtlich, aber tödlich, seinen Großvater Acrisius.
Von allen anrührenden Liebesgeschichten mit ihren vielen Hindernissen und Widerständen hat Klimt die intimste Episode in seiner individuellen Vision der Legende dargestellt.
Die Sinnlichkeit der Auserwählten des Zeus wird trotz des Halbschlafs des Mädchens sehr realistisch wiedergegeben. Die Schönheit des Gemäldes wird auch durch andere kompositorische Elemente und die Lieblingsfarbe des Künstlers, Gold, zum Ausdruck gebracht.
Viele Kritiker halten Klimts Gemälde für unmoralisch, andere Kunstkenner hingegen haben keine Einwände und bemerken den friedlichen Zustand bei der Betrachtung des mythologischen Sujets in gemilderten Tönen.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Danae, Gemälde von Gustav Klimt
Boris Hanin
Es wird ein erotischer Rausch dargestellt:
Die Augen sind geschlossen, die Beine angewinkelt.
Zwei Brüste werden zur Schau gestellt.
Eine solche Danae ist nur wenigen Künstlern gelungen.
Hier ist alles vorhanden: die erotische Leidenschaft,
Danaes Position in ihrem Bett,
und die Finger der Hände, bereit zu zerreißen,
im Moment des Orgasmus, ihre eigene Haut.
Die Augen sind geschlossen, ein süßer Seufzer geht
Aus ihren zarten, leicht geöffneten Lippen.
Und zwischen den Beinen erzeugt Zeus mit goldenem Regen
Leidenschaft an Orten, die uns verborgen bleiben.
Die Haarfarbe trägt dazu bei,
das ornamentale Muster verdunkelt das Bild,
und betont die Nacktheit der Körper,
während Gold im Zentrum wunderschön ist.
Und tatsächlich gibt es keine Vulgarität in dem Gemälde.
Kunstliebhaber bemerken
eine Gelassenheit in der Seele – eine Spur
von dem Bild bei denen, die es verstehen.
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Die Frau ist von einem goldenen Umhang überzogen, der in seiner Gestaltung an byzantinische Mosaike erinnert. Die goldene Fläche ist nicht homogen, sondern von einer Vielzahl kleiner, unterschiedlich geformter goldener Elemente durchbrochen, die dem Ganzen eine lebendige, fast vibrierende Textur verleihen. Diese Goldflächen schimmern und reflektieren das Licht, wodurch eine Aura von Opulenz und Geheimnis erzeugt wird.
Die Komposition ist stark diagonal angelegt, was der Szene eine gewisse Dynamik verleiht. Der Hintergrund ist dunkel und verschwommen, was die Figuren stärker hervorhebt und den Fokus auf ihre Intimität lenkt. Dunkle, fast braune Töne vermischen sich mit den goldenen Akzenten, was einen Kontrast erzeugt und die Wärme der goldenen Elemente verstärkt.
Die Darstellung ruft Assoziationen zu mythologischen Geschichten und religiösen Motiven hervor, insbesondere zu Themen der Fruchtbarkeit, des Ursprungs und der mütterlichen Liebe. Die geschlossenen Augen der Frau könnten eine spirituelle Erfahrung oder eine innere Kontemplation andeuten. Das Kind, das sie schützend umschließt, symbolisiert die Kontinuität des Lebens und die Hoffnung auf die Zukunft.
Der Einsatz von Gold als zentrales Gestaltungselement verleiht der Szene eine zeitlose Qualität und suggeriert eine Verbindung zu höheren Mächten oder einer transzendenten Sphäre. Die Formensprache, mit ihren geschwungenen Linien und dem Fokus auf die weibliche Figur, zeugt von einer Wertschätzung für sinnliche Schönheit und einer tiefen Auseinandersetzung mit der weiblichen Identität. Es entsteht der Eindruck einer intimen, fast heiligen Szene, die den Betrachter in eine Welt der Träume und des Geheimnisvollen entführt.