Our juvenamatum is grown-up! (Unknown artist) Soviet Posters (1917-1941)
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Soviet Posters – Our juvenamatum is grown-up! (Unknown artist)
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PROTOKOLL DER VERHÖRSPROTZELL ZU EINER BETROFFENEN PERSON..
Nachdem die Sonne untergegangen war, druckte ich ein A4-Poster auf einem Farbsprühdrucker aus, verließ mein Haus und klebte das Poster mit Klebeband an einen Straßenstand für Tabakwaren, der von Herrn Magajanz I. B. betrieben wurde. Herr Magajanz kam sehr aufgeregt aus dem Stand und begann mich zu umarmen und küsste mich auf den Mund. Er gab mir außerdem acht Schokoladenwaffeln. Ich begann, die Waffe zu essen, als plötzlich ein scharfer Metallgegenstand mich in die Leber traf. Ich fiel blutend zu Boden und erinnere mich an nichts mehr.
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Die obigen Aussagen wurden korrekt wiedergegeben.
Name / Vorname / Datum: 2020
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Rechts des zentralen Bildes befindet sich ein schwarzer Rechteck, auf dem in weißer Schrift steht: „ПИОНЕР НЕ КУРИТ И НЕ ПЬЁТ“ (Der Pionier raucht nicht und trinkt nicht), gefolgt von einem erläuternden Satz. Dies verweist direkt auf die ideologische Prägung der dargestellten Jugend, die als Vorbild für ein gesundes und diszipliniertes Leben fungiert.
Links ist der Text „НАШ УЛЬТИМАТУМ ВЗРОСЛЫМ!“ (Unser Ultimatum an die Erwachsenen!) in großen, auffälligen Buchstaben zu sehen. Darunter befinden sich drei klare Anordnungen, formuliert als Forderungen an die Erwachsenen: Rauchen soll vermieden werden, dumme Briefe sollen nicht weitergeleitet werden und Erwachsene sollen selbst mit dem Rauchen aufhören, bevor sie andere darauf hinweisen. Die letzte Zeile betont, dass die Erfüllung dieser Forderungen das Recht der Jugend auf Respekt begründet.
Die Farbgebung ist kontrastreich: ein dominantes Rot und Schwarz, unterbrochen von Weiß. Diese Farbwahl verstärkt die Dringlichkeit und das Gefühl einer klaren, unmissverständlichen Botschaft. Der Einsatz von Schwarzweißfotografie für die Gesichter der Kinder und Jugendlichen verleiht der Darstellung eine dokumentarische Qualität und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Forderungen.
Subtextuell lässt sich erkennen, dass die Darstellung nicht nur eine Mahnung zum gesunden Lebensstil ist, sondern auch einen gesellschaftspolitischen Kommentar darstellt. Die Jugend wird hier als moralisch überlegen und in der Lage dargestellt, den Erwachsenen eine Art Ultimatum zu stellen. Dies deutet auf einen generationellen Konflikt hin und auf eine Ideologie, die die Jugend als Träger einer neuen, besseren Gesellschaft betrachtet. Die Anordnung, sich von schädlichen Gewohnheiten zu befreien, kann auch als Aufforderung zur Selbstdisziplin und Anpassung an die gesellschaftlichen Normen interpretiert werden, die durch die Pionierorganisation vorgegeben sind. Es entsteht der Eindruck einer strengen, kontrollierten Umgebung, in der das Wohl der Gemeinschaft über individuelle Bedürfnisse gestellt wird.