44314 Bartolome Esteban Murillo (1618-1682)
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Bartolome Esteban Murillo – 44314
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
SALZ UND LICHT
Was das Böse so mächtig ist,
beweist die Kraft des Lichts,
dessen Macht wir nicht kennen – das Salz –
solange dieses Wissen uns noch fehlt.
Wenn eine Herde existiert, dann gibt es einen Hirten.
Wenn ein Fluss existiert, wird es ein Meer geben.
Wir wachsen in den Weltgeist hinein,
langsam – durch Dunkelheit und Leid.
Andernfalls können wir nicht, nein –
uns würde das Licht – der Sünder – blenden.
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Der Engel auf der linken Seite, mit dunklerem Haar und in einem hellen, fast weißen Gewand, hält eine Art Korb oder Behälter in der Hand. Der Inhalt dieses Gefäßes ist nicht genau erkennbar, doch scheint es sich um eine Art Nahrung oder Trank zu handeln. Er blickt geradeaus, mit einem Ausdruck, der weder Freude noch Trauer offenbart, sondern eher eine neutrale Beobachtung suggeriert.
Der Engel auf der rechten Seite, mit lockigem, hellerem Haar und in einem warmen, ockerfarbenen Gewand, wirkt aktiver. Er hält eine Platte oder einen Teller mit einer zubereiteten Mahlzeit. Eine weitere Schüssel oder ein Behälter steht in seiner Nähe. Auch er ist in die Ferne gerichtet, und sein Blick wirkt konzentrierter als der des anderen Engels.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und von einer einfachen Architektur dominiert, die an eine primitive Küche oder einen Schrein erinnert. Am unteren Bildrand befindet sich eine Schriftplatte, deren Text nur teilweise lesbar ist, was jedoch darauf hindeutet, dass die Szene eine biblische oder mythologische Erzählung illustriert.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft, mit einem vorherrschenden Braun- und Ockerton. Die Lichtquelle scheint von oben zu kommen und betont die Figuren und die Mahlzeit.
Die Subtexte der Darstellung lassen sich möglicherweise im Bereich der Versorgung und des göttlichen Eingreifens interpretieren. Es scheint sich um eine Darstellung eines Moments der Versorgung oder des Segens zu handeln, wobei die Engel als Boten einer höheren Macht agieren. Die Unschuld der barfüßigen Füße der Engel sowie die Einfachheit der Umgebung könnten auf eine spirituelle oder transzendente Dimension hinweisen, die sich von der irdischen Welt abhebt. Der Kontrast zwischen dem hellen und dem dunklen Engel könnte eine Dualität in der göttlichen Ordnung symbolisieren, beispielsweise die Balance zwischen Licht und Dunkelheit oder die unterschiedlichen Aspekte der göttlichen Barmherzigkeit. Die unfertige Natur des Hintergrunds könnte auf eine vorläufige oder andauernde Natur der göttlichen Intervention hindeuten.