Palace rains in Venice by moonlight, 1878 34h44 Ivan Konstantinovich Aivazovsky (1817-1900)
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Ivan Konstantinovich Aivazovsky – Palace rains in Venice by moonlight, 1878 34h44
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VENEZIANISCHE RAUSCHIGKEIT
1
Und er flüstert – vergib die Schulden…
Doch das „m“ verschluckt er. Luxusnummer.
Massive weiße Stuckarbeiten,
Reichtum der Ausstattung zusätzlich.
Die ganze Stadt – ein Garten der Architektur.
Geschnitzte Fassaden im Anschlusss
blicken den Gehenden nach. Und die Strukturen
Veneziens verschlingen das Licht.
Der Sonnenuntergang – wie eine verblassende Himmel,
danach – eine zunehmende Dunkelheit.
Und Gondeln brauchen kein Brot,
denn sie werden von kleinen Wellen gefüttert.
An den schlanken Pfählen wirst du
eine Herde Gondeln sehen – schön.
Fremdsprache – Deutsch? Jiddisch?
Beeile dich nicht mit der Bestimmung.
Wer das „Vaterunser“ im Hotel las,
ist längst eingeschlafen, war sehr betrunken.
Aber das Pension ist in Wirklichkeit schöner
als luxuriöse Suiten – ihr Mangel
ist gerade dieser Luxus, dessen Übermaß
an eine pompöse Vergangenheit erinnert.
Welches Getränk nimmst du in der Bar?
Wenn es feucht ist, passt Grappa dazu.
Und Perlen zusammen mit Fischöl
werden dir von Laternen angeboten.
Zum Abendessen – Pasta mit mildem Käse.
Iss und schau nicht aus dem Fenster.
Der Morgen wird kommen und
jene Laternenreihen aufheben.
Und spielend mit silbernem Glanz,
wird der Tag im Spiegel des Wassers erscheinen.
Hier sind die Wellen offensichtlich schmeichelhaft –
sie lecken an den Stufen Tag und Nacht.
Pilaster in Spiralen sind schön,
ein anderes Muster – wie ein Oktopus.
Gargoyles, Engel, Säulen,
und die Löwen von San Marco – eine Welt,
die die Gesetze der Tristesse bricht,
wo Sättigung das wahre Idol ist.
Brücken über das sanfte Wasser!
Ihre filigranen Schnitzereien.
Das Wasser zieht dich zur Ruhe,
während dein Schicksal sich verknittert.
Wie brodelten die Karnevale!
Zählen wir nicht die schnabelartigen Masken.
Und für die Abrechnung gibt es
prächtige Dolche.
Wollmäntel, Domino, Jesuiten – Fleischsuppe.
Gleich – großartig, unbekannt,
mager, beleibt. Trink Wein!
Wie zuverlässig ist der Löwe als Wächter?
Im Palazzo – die Geheimschrift des Reichtums.
Nur selten wird dein Status es dir erlauben,
durch diese Räume zu spazieren.
Schwarz poliert, ein schwarzes Grab
wird von einer Gondel auf eine Insel gebracht.
Auf den Deckel – graue Klumpen fallen,
das Gerippe des Lebens zuckt zusammen.
Und die ganze Stadt ist im Nebel.
Hier ist Nebbia – milchiger Dunst.
Spuren im Nebel – wie Dachse.
Und plötzlich verliert der Stein Gewicht.
2
Hier ist eine Stadt der Träume. Im Wasser – ein Triton,
oder ein Drache – was immer du willst.
Und die Gassen klingen im Einklang
mit Vivaldi – edel.
Leicht hat der Wind Wellen ausgelöst.
Jetzt wird kein Regen in die Gondel steigen.
Durch den steinigen Garten
liegt alles auf einmal in deiner Seele.
Schade, dass der Kolonnenführer nicht
am Wein nippt, sich an einem Tisch
mit jemandem unterhält.
Nach meiner Meinung
sind die Wendungen gemessen und häufig.
So leer ist diese Nische!
Überall spürt man Feuchtigkeit.
Was auch immer im Leben nicht geklappt hat –
als Offenbarung und Gnade
wird Venedig ein Stern gewährt.
Hier ist Aretino – bartgesichtig,
Launenhaft – er lebte lange hier.
Jahrhunderte bewahrt das Wasser ohne Nutzen
durch Reflexionen – reich an
den von ihm reflektierten Dingen,
ob Wilde oder Proust – dem Wasser ist es egal.
Tapfer nimmt der Chic der Moderne
Girlanden von Tagen gefangen.
Hier ist ein Juwelengarten – blickfreudig,
gierig schaut er in deine Seele.
Rubine glühen rot,
Saphire wollen herauskommen,
große Diamanten schauen zu.
Ich gehe vorbei, ich bin feige.
Die umliegenden Häuser sind Bände,
und darin steckt die Geschichte selbst.
Ein runder Hof ist mit Steinen gepflastert.
Die Nase eines Schiffes. Und Laternen –
ihr Licht erfüllt den Blick.
Entlang der Galerien
werden wir kaum in einem Palast gehen können.
Prächtige Erhabenheit!
Dort hat sich ein Stierkopf gerächt –
das Licht spielt mit der Kante des Sturzes.
In der Nacht glitzert das Teerwasser
als schwere Masse.
Kathedralen ziehen manchmal nachts an
und die Seele seufzt.
Im Wasser fließen Fäden von Sternen,
diese silbernen Fäden
verbinden mit Geheimnissen von Ereignissen.
Und prächtig gleitet eine Brücke dahin.
Nun, beurteile bald den
Reich der Bellini, des Tizian!
Verzweiflung ist unverschämt
in den venezianischen Tagen.
Sticherei und Lichtmalerei,
und Wolkendrapierung.
Der Motor dreht sich geschickt,
verwirrend mit seiner Geschwindigkeit.
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