La jeune mariee epouvantee en voyant la vie ouverte Frida Kahlo (1907-1954)
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Frida Kahlo – La jeune mariee epouvantee en voyant la vie ouverte
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THEMA: WASSERMELONE
Ein gelbes Notizblatt mit schwarzer Tinte; beim Durchblättern alter Papiere legte ich es zur Seite, aber etwas in meinem Gehirn zuckte – ich nahm es wieder und begann zu lesen. Ein Kinderaufsatz eines Vaters aus der dritten Klasse. Thema: Wassermelone. Und alles ist wie erwartet: süß, wässrig, rutschige Kerne, und alles ist banal, und doch so seltsam und schwer – als ob ich in die Abgründe der Vater-Kindschaft eintauche, und gleich, eine Sekunde noch, werde ich den Code unserer Familie verstehen, die geheime Linie der Vererbung sehen... Die Sekunde entgleitet, und immer wieder lese ich die alten Tintenworte.
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Die zentrale Anordnung besteht aus einer Fülle von exotischen Früchten: Wassermelonen, deren rotes Fruchtfleisch in auffälligen Scheiben präsentiert wird, Bananen in einem dicken Haufen, eine Papaya, sowie eine Kokosnuss und ein kleiner, unreifen Kürbis. Eine Ananas, ein grünes Grasbüschel und eine kleine Notiz mit einer handschriftlichen Signatur vervollständigen die Gruppierung.
Die Darstellung der Früchte ist opulent und fast schon überladen. Die Farbpalette dominiert das Rot der Wassermelonen, das durch die Gelbtöne der Bananen und die Grünnuancen der Ananas und des Grases ergänzt wird. Die Texturen wirken vielfältig: die glatte Oberfläche der Wassermelone steht im Kontrast zur rauen Schale der Kokosnuss und der weichen Beschaffenheit der Bananen.
Besonders hervorzuheben ist die Präsenz der Eule, die mit ihren großen, aufmerksamen Augen direkt den Betrachter ansieht. Sie wirkt als Beobachter, als stummer Zeuge der Szene.
Die junge Frau, die aus dem Spiegel tritt, scheint in einer Art Erschrecken oder Verwirrung erstarrt. Ihr Blick ist auf die Früchte gerichtet, ihr Körperhaltung signalisiert eine plötzliche Erkenntnis, eine Ahnung. Der Titel der Darstellung, der unterhalb des Bildes in spanischer Schrift zitiert wird (La mariée qui s’évanouit en voyant la vie ouverte – Die Braut, die in Ohnmacht fällt, wenn ihr das Leben offenbart wird), deutet auf eine symbolische Bedeutung hin.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Früchte und Pflanzen hier für die Fülle und die Komplexität des Lebens stehen, die der jungen Frau plötzlich offenbart werden. Die Eule, als Symbol der Weisheit und der Nacht, könnte die Erkenntnis oder das Wissen repräsentieren, das mit dieser Offenbarung einhergeht. Der Spiegel, aus dem die Frau hervortritt, könnte für die Reflexion über das eigene Leben und die Illusionen stehen, die durch die Wahrheit des Lebens zerstört werden.
Insgesamt erzeugt die Komposition eine Atmosphäre der Spannung und des Geheimnisvollen, die den Betrachter dazu anregt, über die verborgenen Botschaften dieses ungewöhnlichen Stilllebens nachzudenken.