#39774 Eduardo Arranz-Bravo
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Eduardo Arranz-Bravo – #39774
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
CELLULOID-KLOWNE
…Und mein ganzes Leben war ein Spiel mit dir –
Lass dich nicht los, ob du flehst oder nicht.
Erzählt mir, wie wichtig Details für das Schicksal sind –
Meine Celluloid-Klowne.
Erzählt mir, wie der Kaffee am Morgen riecht
In dem griechischen Café, in dem ich nie war.
Wie ein Gedanke an eine Katastrophe
Den armen Verstand durchbohrt – wo willst du denn hin, Narwal!
Und ein Herbarium aus Erinnerungen
Konnte die Ereignisse nicht wegfegen.
Ich lebte umsonst als Kugel der Erwartungen –
Meine Celluloid-Klowne.
Aber – ergreife den Moment! – es hat mir so gefallen…
Nun, jetzt sitz du hier, trink Wodka und flehe.
Ich wiederhole: irgendetwas war doch da –
Meine Celluloid-Klowne.
Im Grunde genommen war nichts dabei,
Und wird es auch nicht geben – ob du flehst oder nicht.
Das Herz kann man nicht von der Verwirrung befreien –
Meine Celluloid-Klowne.
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Die Figur selbst trägt eine auffällige, historische Garderobe: einen hohen, schwarzen Hut mit weißen Quasten, ein rotes Wams mit gelben Akzenten und eine dunkle Hose. Seine Gesichtszüge wirken maskenhaft, fast wie eine Collage aus verschiedenen Elementen, was ihm eine distanzierte und unheimliche Aura verleiht. Auch das Pferd wirkt stilisiert und nicht naturalistisch, mit einer fast geometrischen Formgebung.
Der Hintergrund ist in ein gleichmäßiges, bläuliches Grau getaucht, das eine gewisse Leere und Isolation suggeriert. Darüber schweben verschiedene organische Formen, die an Blätter, Blüten oder vielleicht auch an zerfallene Objekte erinnern. Am unteren Bildrand befindet sich eine weitere, fragmentierte Form, die an einen verrotteten Baumstumpf oder einen geformten Felsen erinnern könnte. Sie unterstreicht zusätzlich das Gefühl von Verfall und Vergänglichkeit.
Die Darstellung wirkt allegorisch. Das historische Kostüm der Figur könnte für eine vergangene Epoche oder eine veraltete Ideologie stehen. Das Schweben der organischen Formen und die zerfallene Form am unteren Rand deuten auf den Verfall von Macht, Traditionen oder vielleicht auch von Schönheit hin. Die Distanzierte Darstellung des Reiters und die ungewöhnliche Formgebung der Figuren und des Pferdes verstärken den Eindruck einer surrealen und traumartigen Szene, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Es scheint, als wolle der Künstler die Fragilität und Vergänglichkeit menschlicher Errungenschaften und Ambitionen thematisieren, eingebettet in eine stille, melancholische Landschaft.