1908 Composition avec tИte de mort Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1908 Composition avec tИte de mort
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
REINKARNATIONS-KNOTENPUNKTE
Ein magischer Kristall im Inneren des Gehirns flackert golden auf und betont bestimmte Facetten, dann füllt er sich rot, und man sieht ----
Durch einen marmornen Bogen mit goldenen Verzierungen – dem Alpha unserer Stadt – betreten große Schiffe den Hafen. Die weißen Segel spiegeln das Muster der Wolken wider; die Jungen auf den Stufen strahlender Treppen erstarrten vor Begeisterung. Die Stadt ist weiß, sie erhebt sich ganz nach oben, zum Haupttempel, dessen massive Säulen in den grünen Schaum des heiligen Hain eingetaucht sind; und wenn man durch die Straßen von Atlantis geht, denkt man als Bewohner, dass sie ewig ist.
Aber eine neue Facette des Kristalls schimmert blau – und da sind plötzlich die fünfbeinigen Stiere an den Toren von Babylon vertraut, und der Basar ist vielstimmig und heiser, die Bärte sind tiefschwarz; und über die ganze Welt von Babylon schwebt ein riesiger, siebenstufiger Zikkurat.
Eine neue – rauchige Opal-Farbe des Kristalls erzeugt das Bild eines römischen Asketen, der durch Fasten und Gebet verbrennt, und die Heiligen an den Wänden der Basilika sehen so aus, dass ihre Augen die Seele mit einer mystischen Säure verätzen.
Was kommt als Nächstes? Die Pfade des Dreißigjährigen Krieges – ein Ritter mit einem schweren Schwert, ein Ritter, der schreit: Geh weg, Karl, führ die Truppe weg – und sein Schrei wird von einer Kugel durchbrochen, die seine Stirnknochen trifft und ihm das Leben nimmt.
Und hier ist ein junger Jesuiten-Novize, rasiert, der einen weißen Korridor der Konsistenz passiert, voller Hoffnungen – denen es nicht bestimmt ist, sich zu verwirklichen.
Der Kristall erlischt.
Man findet sich in der Gegenwart wieder.
Oder hat ein lebhafter, intensiv geschehener Traum sich mit der Realität vermischt?
Sie können nicht kommentieren Warum?
Darüber erhebt sich ein Stoff, der in einem kräftigen Rosa gehalten ist und sich in ähnlicher Weise in scharf abgegrenzte Flächen aufteilt. Zwei gerahmte Flächen dominieren den Hintergrund, wobei die rechte Fläche eine blaue Farbgebung aufweist und eine scheinbar zufällige Anordnung von Linien und Formen zeigt. Diese Flächen wirken wie Fenster oder Spiegel, die in eine andere Realität blicken oder eine Reflexion der eigenen Wahrnehmung darstellen.
Ein weiteres Element ist eine Art Komposition von Musikinstrumenten oder deren Fragmenten – hier erkennen wir eine stilisierte Darstellung von Instrumententeilen. Die Farbpalette ist warm und intensiv, dominiert von Rot-, Orange- und Brauntönen, die dem Bild eine gewisse Dramatik und Schwere verleihen.
Der Gesamteindruck ist einer von Zerstückelung und Fragmentierung. Die Gegenstände verlieren ihre ursprüngliche Identität und werden zu reinen geometrischen Formen, die in einem komplexen Netz von Linien und Flächen miteinander verknüpft sind. Die Anordnung des Schädels, der traditionell mit Vergänglichkeit und Tod assoziiert wird, in diesem fragmentierten Kontext suggeriert eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, ihrer Brüchigkeit und der Vergänglichkeit aller Dinge.
Die gerahmten Flächen können als Metapher für die Kunst selbst interpretiert werden – die Einrahmung des Lebens und der Erfahrung, die letztlich ebenso vergänglich ist wie alles andere, was dargestellt wird. Es entsteht ein Gefühl von Entfremdung und distanzierter Beobachtung, als ob der Betrachter in einen Raum der Reflexion und des Nachdenkens über das Sein katapultiert würde. Die Komposition wirkt weder harmonisch noch disharmonisch, sondern eher wie eine bewusste Herausforderung an die traditionelle Vorstellung von Perspektive und Realität.