miserics Piero della Francesca (1415/17-1492)
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Piero della Francesca – miserics
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* * *
Не выплакала глаз Мария,
На казнь глядела, сколь могла.
Есть дали неба золотые,
Бессильна адская смола.
Крест вздёрнут. Сын её страдает.
Он Бог её, её же сын.
Мария плачет. Только знает –
Свет дан законом всех причин.
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Links von der Kreuzigungsszene befindet sich eine Frau in einem dunklen, wallenden Gewand. Ihre Hände sind erhoben in einer Geste des Flehens oder der Anrufung. Ihr Blick richtet sich auf den am Kreuz hängenden Mann, und ihre Körperhaltung drückt tiefe Anteilnahme aus.
Rechts daneben steht ein weiterer Mann, ebenfalls in prunkvoller Robe gekleidet. Er scheint ebenfalls zu betrachten, seine Haltung ist jedoch weniger expressiv als die der Frau. Seine Position deutet auf eine gewisse Distanz oder vielleicht auch auf einen Beobachter hin, der die Szene aus einer anderen Perspektive betrachtet.
Der Hintergrund besteht aus einem goldenen Untergrund, der durch vertikale Linien unterbrochen wird und an eine Mauer erinnert. Diese Struktur verleiht dem Bild eine fast theatralische Qualität und lenkt den Blick auf die zentrale Darstellung. Die sparsame Farbgebung – vorwiegend dunkle Töne in Kontrast zu dem warmen Gold – verstärkt die eindringliche Wirkung der Szene.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Leiden, Opferbereitschaft und Glauben interpretiert werden. Die unterschiedlichen Reaktionen der beiden Figuren – die flehende Frau und der distanzierte Mann – könnten verschiedene Arten des Umgangs mit Leid symbolisieren. Der goldene Hintergrund lässt Raum für Interpretationen bezüglich Transzendenz oder göttlicher Gegenwart. Insgesamt wirkt das Bild von einer tiefen Religiosität geprägt, die sich jedoch in einer ungewöhnlich nüchternen und fast schon distanzierten Formgebung manifestiert. Die Reduktion auf das Wesentliche erzeugt eine Atmosphäre der Kontemplation und lädt den Betrachter zur eigenen Auseinandersetzung mit dem dargestellten Thema ein.