The Arezzo Cycle – Burial of the Wood Piero della Francesca (1415/17-1492)
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Piero della Francesca – The Arezzo Cycle - Burial of the Wood
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KREUZ
Schwüle Luft, extrem dicht.
Zwischen den Häusern – ein trauriger Pfad.
Mit tierischer Leidenschaft durchströmt,
riecht der bunte Menschenmassen nach Schweiß.
Im Palast, luxuriös und prunkvoll,
trinkt der römische Präfekt Wein.
Er schien allen um ihn herum aus Eisen,
doch er quält sein Gewissen dennoch.
... Tropfen von Schweiß, Tropfen von Blut
rannen schnell in Staubkörner.
Der gelbliche Berg ist nicht weit.
Dort wächst fernab ein Leuchten empor.
Die graubraune und grüne Stadt
bleibt jetzt zurück.
Eine Welt, durchzogen von unendlicher Hitze,
als ob sie aus den Augen gepresst würde.
Als ob nichts mehr übrig bliebe,
außer der Kraft des Todes. Nichts.
Als ob die Sonne alles heute verbrennen wird,
und grauer Asch eine Siegesfeier veranstalten wird.
Doch das Kreuz eröffnet eine Perspektive,
es reißt zum Himmel auf, zentral und wichtig.
Es leuchtet hell, unschön –
mit einer sakralen, irdischen Kraft.
Es nimmt alles auf sich in der Welt,
um eine andere Höhe zu geben –
damit alle fröhlich sind wie Kinder,
und Sünde und Hektik ablehnen.
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Die drei Figuren, die die Last schultern, sind männlich und wirken von bescheidener Statur. Ihre Körperhaltung spiegelt die Anstrengung wider, die sie auf sich nehmen, mit gespannten Muskeln und konzentrierten Gesichtern. Die Kleidung ist schlicht und besteht aus weißen Hemden und dunklen Hosen, wobei die Details der Textilien kaum betont werden. Der Mann rechts trägt zusätzlich eine Art Kopfbedeckung, die mit Blüten geschmückt ist.
Der Untergrund, auf dem die Männer stehen, ist ein unebener, felsiger Boden, der durch sichtbare Spalten und Unebenheiten charakterisiert ist. Im Vordergrund, am Fuße der Männer, sind fragmentarische Überreste von Steinen und Geröll zu erkennen. Die Farbgebung hier ist eher gedämpft, mit erdigen Brauntönen, die den rauen Charakter des Geländes unterstreichen.
Der Himmel im Hintergrund wirkt fast wie eine separate Ebene, die durch die Darstellung des Holzes in den Vordergrund gerückt wird. Die Wolken sind nicht naturalistisch, sondern eher als diffuse, weiße Flecken dargestellt, die dem Himmel eine gewisse Leichtigkeit verleihen.
Die Szene erweckt den Eindruck einer schweisstreibenden, gemeinschaftlichen Aufgabe. Es liegt eine gewisse Melancholie in der Darstellung, verstärkt durch die schlichte Farbgebung und die Anstrengung der Figuren. Die Holzkonstruktion selbst, deren Zweck nicht direkt offensichtlich ist, wirkt wie ein Symbol für eine schwere Last, die getragen werden muss. Die Blume auf dem Kopf des Mannes rechts könnte als Zeichen von Hoffnung oder als eine Art Erinnerung an das Leben inmitten des ergrauenden, schweren Auftrags interpretiert werden. Es könnte sich um eine Darstellung von Abschied, Trauer oder einer letzten Vergabe handeln, wobei die Last des Holzes für das Ende einer Ära oder eines Lebens steht. Die Komposition betont die menschliche Anstrengung und das Überwinden von Hindernissen, auch wenn das Endziel nicht unmittelbar ersichtlich ist.