Albrecht Dürer – Johannes Kleberger (1486-1546) Kunsthistorisches Museum
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Kunsthistorisches Museum – Albrecht Dürer -- Johannes Kleberger (1486-1546)
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Im Museum für Kunstgeschichte fehlen leider die Lebensdaten der Künstler und die Datierungen ihrer Werke. Das ist bedauerlich.
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Der Dargestellte, vermutlich ein Bürgerlicher, blickt direkt den Betrachter an. Seine Miene ist ernst und nachdenklich, die Augen leicht leicht verschlossen. Die feinen Gesichtszüge sind mit großer Präzision wiedergegeben, was auf die handwerkliche Meisterschaft des Künstlers schließen lässt. Die Haare sind dunkelbraun, dicht und leicht gewellt und fallen ihm über die Schultern. Ein schmaler Bart und ein Schnurrbart rahmen das Gesicht ein.
Um den Kopf des Mannes ist ein lateinischer Schriftzug angeordnet: „E. IOANI KLEBERGER S. NORICI.“ Darunter, ebenfalls in lateinischer Schrift, findet sich die Jahreszahl „AN. AETA. SVAE. XXXX“. Dies weist darauf hin, dass es sich um eine Gedenkstücke handelt, das anlässlich des vierzigsten Lebensjahres des Porträtierten angefertigt wurde. Die lateinische Inschrift verleiht dem Bild eine gewisse Erhabenheit und betont die Bedeutung des Dargestellten.
Im oberen Bereich des Medaillons, links und rechts, sind Wappen dargestellt. Das Wappen links zeigt einen goldenen Löwen auf blauem Grund, während das Wappen rechts ein rot-weiß gestreiftes Banner mit einem goldenen Pfau zeigt. Diese Wappen sind vermutlich die Familienwappen des Mannes und seiner Ehefrau.
Die dunkle, fast schwarze Fläche, die den Hintergrund bildet, lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf das Gesicht des Dargestellten. Die Beleuchtung ist subtil und akzentuiert die Gesichtszüge, ohne dabei einen dramatischen Effekt zu erzeugen.
Die Gesamtkomposition vermittelt ein Gefühl von Würde und Respekt. Es ist anzunehmen, dass der Künstler die Persönlichkeit und den Charakter des Mannes hervorheben wollte, und ihm dadurch ein bleibendes Denkmal schuf. Die Detailgenauigkeit und die sorgfältige Ausführung zeugen von der hohen Wertschätzung des Künstlers für sein Handwerk und den Auftraggeber. Es deutet sich an, dass der Mann eine bedeutende Rolle in seiner Gemeinschaft gespielt hat.