Crucifixion Antonello da Messina (1429/30-1479)
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Antonello da Messina – Crucifixion
Ort: Museum of Fine Arts, Ghent (Museum voor Schone Kunsten).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
PANTOKRATOR
Rostige Pfeile des Lichts
werden die Wolken durchdringen.
Ein Bach der Wahrheit zittert im Gehirn
durch eine Brise.
Mit einem Gesicht wie eine rostende Axt,
du selbst bist alt und schwer.
Im Gehirn ein Unkraut der Gedanken.
Möge das Wort helfen!
Der Pantokrator blickt
in deine Seele, du Grieche.
Feofan ist berühmt -
er träumte nicht von seinem Schicksal.
Der Pantokrator verbrennt
mit seinen Augen deine Seele.
Er nagelt den Glauben ans Kreuz.
Ich werde den Glauben preisen.
Ohne Glauben ist die Erde tot,
die Sonne scheint nicht, nein.
Die Worte klingen schwach,
das Licht verzerrt sich.
Der feste Druck des Glaubens
zieht das Sünde ergreifend nach oben -
er will in den Engelschor einsteigen,
doch wer wird ihn aufnehmen?
Mit einem Gesicht wie eine rostende Axt –
womit hast du, Schwacher, gelebt?
Du selbst bist reine Schande,
ein Verlust an Kraft.
Der Pantokrator ist überall.
Er bewahrt deine Seele,
deine Essenz und so weiter.
Das bedeutet, dass die Hölle dich nicht verbrennen wird.
Der Pantokrator ist überall –
strebe nur nach ihm -
jetzt und ewig, hier
und dort, indem du die Dunkelheit verneinst.
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Zu beiden Seiten der zentralen Figur hängen zwei weitere Gestalten, ebenfalls am Kreuz befestigt. Ihre Körper sind in unbeholfenen Positionen verdreht, was die Qual und das Elend ihrer Situation unterstreicht. Die Anordnung der drei Figuren bildet eine klare vertikale Achse, die den Blick des Betrachters nach oben lenkt und die göttliche Dimension des Geschehens hervorhebt.
Im Vordergrund, vor der Kulisse der Kreuzigung, sitzen zwei Gestalten in Andacht. Eine Frau, gekleidet in ein tiefblaues Gewand, kniet nieder und scheint in tiefer Trauer versunken zu sein. Ihre Haltung vermittelt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Kummer. Neben ihr sitzt eine weitere Gestalt, die ebenfalls in Gebet verhüllt ist und deren Blick auf die gekreuzigte Gestalt gerichtet ist.
Der Hintergrund der Szene ist eine weitläufige Landschaft mit sanften Hügeln, einem ruhigen Meer und einer fernen Stadt. Die Landschaft wirkt friedlich und idyllisch, was einen starken Kontrast zur brutalen Szene der Kreuzigung bildet. Dieser Kontrast verstärkt die Tragik des Ereignisses und unterstreicht die Diskrepanz zwischen irdischem Leid und spiritueller Erlösung.
Am Fuße der Kreuzigung, vor dem Hintergrund der weinenden Frauen, sind einige unschöne Objekte platziert: ein Schädel und eine weitere Knochenstruktur. Diese Elemente dienen als Mahnung an die Sterblichkeit und die Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Sie verweisen auf die Konsequenzen von Sünde und Leid und erinnern an die Notwendigkeit von Buße und Vergebung.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei Blau- und Grüntöne dominieren. Die Farbigkeit trägt zur melancholischen Stimmung des Bildes bei und verstärkt den Eindruck von Trauer und Verzweiflung.
Insgesamt vermittelt das Werk ein tiefes Gefühl von religiöser Andacht und menschlichem Leid. Es ist eine eindringliche Darstellung von Opferbereitschaft, Vergebung und spiritueller Erlösung, die den Betrachter zum Nachdenken anregt.