Inness, George (American, 1825-1894) American artists
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American artists – Inness, George (American, 1825-1894)
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
GEIST DES HERBSTES
(nach George Inness)
In den Tiefen und Dickichten des grauen Hudson-Tals,
Am späten Abend, im tiefsten Herbst,
Vermischen sich Gelb und Dämmerung auf wundersame Weise,
Und berühren das Herz mit einer tröstlichen Melancholie.
Berührend das Herz wie Eis auf den Seen,
Im Flüstern des Schilfes am Ufer,
In einem fernen Dorf, in Nebel gehüllt,
In dem leisen Rascheln der Blätter unter den Füßen.
In diesem Raum tröstlicher Melancholie
Schweben Geister in herbstlichen Gewändern,
Gewebt aus verdunkelten Bäumen,
Aus dem Rauschen des Staudamms und dem Spiel des Herbstlaubes.
Gewebt aus dem vergehenden Sommer,
Dem nahen Winter, den trüben und tief hängenden Wolken,
Den Schafen, die sich zum Stall eilen,
Der Wärme und dem Rauch holländischer Kamine,
Nach dem Duft von Bier und warmem Brot,
Dem Quietschen der Wetterfahne des alten Rathauses.
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Ein mächtiger Baum, dessen Blätterwerk in verschiedenen Grüntönen schattiert ist, dominiert die linke Bildhälfte. Sein weit ausladender Wipfel spendet Schatten auf den darunterliegenden Boden und verleiht der Szene eine gewisse Monumentalität. Unter dem Baum treibt eine Schafherde, begleitet von einem Hirten in traditioneller Kleidung, ihren Weg am Ufer entlang. Ein dunklerer, massiver Bulle scheint die Herde zu führen.
Am rechten Bildrand ist eine kleine, bescheidene Hütte zu erkennen, die in das Landschaftsbild integriert ist. Ein schmaler Pfad schlängelt sich vom Ufer in Richtung der Hütte und wird von einer einzelnen Person, vermutlich einer Reisenden, beschritten. Im Hintergrund erheben sich sanfte Hügelketten, die in einem diffusen, leicht nebelartigen Licht verschwimmen.
Die Farbgebung ist überwiegend warm und harmonisch, mit einem Schwerpunkt auf Grüntönen, Brauntönen und Goldgelb. Die Lichtführung ist weich und diffus, was die friedliche und kontemplative Stimmung der Szene unterstreicht. Es entsteht der Eindruck einer unberührten Natur, die einen Rückzugsort und einen Ort der Ruhe bietet.
Man könnte in dieser Darstellung eine Hommage an die ländliche Idylle und die Schönheit der Natur sehen. Die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier, die Harmonie zwischen Mensch und Landschaft, und die Einfachheit des Landlebens scheinen hier zelebriert zu werden. Der einzelne Wanderer könnte zudem als Symbol für die Suche nach innerer Einkehr und spiritueller Erneuerung interpretiert werden, die in der Natur gefunden werden kann. Die Szene evoziert ein Gefühl von Nostalgie und Sehnsucht nach einer vergangenen Zeit, in der das Leben im Einklang mit der Natur stand.