The Ascent of the Blessed Hieronymus Bosch (1450-1516)
Hieronymus Bosch – The Ascent of the Blessed
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Maler: Hieronymus Bosch
Ort: Doge’s Palace, Venice (Palazzo Ducale).
Das Gemälde Die Himmelfahrt der Gerechten des niederländischen Malers Hieronymus Bosch wurde in Öl auf Karton gemalt, wahrscheinlich zwischen 1500 und 1504. Das Genre ist die religiöse Malerei. Die Entrückung der Gerechten" war wahrscheinlich Teil eines Polyptychons mit dem Titel "Die Seligen und die Verdammten". Das zentrale Gemälde des Polyptychons war das "Jüngste Gericht", rechts davon waren "Der Sündenfall" und "Die Hölle", links davon "Die Himmelfahrt der Gerechten" und "Das irdische Paradies". Das Thema wurde von der Idee des Weltuntergangs inspiriert, dessen Prophezeiung sich zu Beginn des 16.
Beschreibung von Hieronymus Boschs Gemälde Die Himmelfahrt des Gerechten
Das Gemälde Die Himmelfahrt der Gerechten des niederländischen Malers Hieronymus Bosch wurde in Öl auf Karton gemalt, wahrscheinlich zwischen 1500 und 1504.
Das Genre ist die religiöse Malerei.
Die Entrückung der Gerechten" war wahrscheinlich Teil eines Polyptychons mit dem Titel "Die Seligen und die Verdammten". Das zentrale Gemälde des Polyptychons war das "Jüngste Gericht", rechts davon waren "Der Sündenfall" und "Die Hölle", links davon "Die Himmelfahrt der Gerechten" und "Das irdische Paradies".
Das Thema wurde von der Idee des Weltuntergangs inspiriert, dessen Prophezeiung sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Westeuropa verbreitet hatte. Der Künstler malte meist gefräßige Männer, die in Kesseln mit geschmolzenen Münzen kochten, und gefräßige Menschen, die Kröten und Schlangen aßen. In Die Entrückung der Gerechten gibt es jedoch keine Qualen für Sünder, sondern eine leuchtende Stimmung. Die Gerechten, die sich von irdischen Sorgen und Problemen befreit haben, fliegen in Begleitung von Engeln durch einen tiefen Tunnel, der von überirdischem Licht erfüllt ist. Ihre Gesichter sind dem hellen Licht zugewandt, das durch den Korridor dringt. Ihre Hände sind im Flehen erstarrt. Die Figuren werden schwerelos, heben leicht ab und erreichen das Ende des Tunnels, wo sie immateriell werden, sich verlieren und für immer mit Gott verschmelzen.
И. Bosch setzt das Licht, das das Hauptmotiv bildet, meisterhaft ein. Das Licht führt den Betrachter von den beleuchteten Wolken zu den auf dem Bild verstreuten menschlichen Figuren und schließlich zum Tunnel. Das Schimmern von Licht und Dunkelheit, die Schattierungen und die Sättigung der Farben helfen dem Maler, Tiefe und Volumen zu vermitteln. Am deutlichsten wird dies bei der Darstellung der Wolken und des Tunnels.
Um die Perspektive zu vermitteln, lässt der Künstler den Vordergrund größer erscheinen, während die weiter entfernten Bereiche kleiner erscheinen. Die Ringe des Tunnels vermitteln perfekt den Effekt der Bewegung.
Ruhe und Gelassenheit erfüllen das Bild, die Helden haben nichts zu befürchten, ihre Reise ist fast beendet. Und doch liegt eine Spannung in dem Werk, die durch die roten und schwarzen spitzen Flügel der Engel erzeugt wird.
Das Werk wird im Dogenpalast in Venedig aufbewahrt.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Dieser Künstler war ein großer Fantasieanreger. Aber um all das zu verstehen, muss man die mythologische Handlung kennen.
Im 15. Jahrhundert, also 500 Jahre vor den ersten Versuchen der Wiederbelebung und den Berichten von Menschen, die eine klinische Todserfahrung gemacht hatten, schien ein Mensch förmlich mystisch einen Tunnel mit einem Licht am Ende vorhergesehen zu haben. In den Werken von Bosch gab es immer etwas, das über die reine Handlung hinausging...
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Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Geschehen von mehreren Figuren, die in unterschiedlichen Stadien der Aufwärtsbewegung dargestellt sind. Im unteren Bereich der Darstellung sehen wir eine Gruppe von Personen, die sich in ihrem Aufstieg unterstützen und aneinander festhalten. Ihre Gesten sind von Anstrengung und Erleichterung zugleich geprägt. Manche halten sich an den Armen der anderen, andere strecken ihre Hände aus. Die Gewänder, die sie tragen, wirken schwer und erdgebunden, im Kontrast zu der Leichtigkeit, die die Figuren weiter oben ausstrahlen.
Je höher wir blicken, desto mehr lösen sich die Figuren von der irdischen Last. Sie scheinen sich in einer Art Wirbelwind nach oben zu drehen. Die dargestellten Wesen haben Flügel und ihre Körper scheinen sich zu verwandeln oder zu entmaterialisieren. Einige erscheinen in menschlicher Gestalt, andere sind schwerer zu identifizieren, was eine gewisse Unschärfe und Transzendenz andeutet.
Die Lichtquelle, das zentrale Portal, zieht alle Blicke auf sich und erzeugt einen Kontrast zwischen der Dunkelheit des Hintergrunds und der Helligkeit des Ziels. Es ist ein Ort der Hoffnung und der Erlösung, aber auch der Anstrengung und der Transformation.
Die Szene evoziert ein Gefühl des spirituellen Aufstiegs, der Überwindung von Hindernissen und des Streben nach einer höheren Wahrheit. Die Darstellung der Figuren, die sich gegenseitig unterstützen, unterstreicht die Bedeutung von Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung. Der dunkle Hintergrund und die spiralförmige Bewegung des Lichts erzeugen eine Atmosphäre von Mysterium und Andacht. Man könnte interpretieren, dass die Darstellung einen Weg der Läuterung beschreibt, auf dem Individuen durch die Unterstützung anderer und durch die Überwindung persönlicher Schwierigkeiten zu einer höheren spirituellen Ebene gelangen.