The River to Hell Hieronymus Bosch (1450-1516)
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Hieronymus Bosch – The River to Hell
Ort: Doge’s Palace, Venice (Palazzo Ducale).
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
LINKS DES GEREGEN UND BILDER VON BOSCH
1
Mit dem Schimmer von Libellenflügeln
Erhellte der Regen.
Ein Schwarm flatternder Libellen zog vorbei.
Dann lastete der Regen mit einem monströsen Bauch –
Wie ein Leviathan lastete er auf uns.
Die Ströme erzählen von der Urzeit.
Von der Urzeit, den Tiefen der Erde.
Unglaubliche Schiffe ziehen vorbei.
Bilder bleiben im Gehirn hängen –
Ich kann sie nicht wie einen Zweischwänzigen aus dem Baum ziehen.
Der Regen reißt, peitscht, brüllt.
Warte eine Weile – und er wird vorüberziehen.
2
Wir haben den Wasserfall auf links gedreht,
Ein Lichtwunder erschaffen.
Und Diamanten und Topase werden glänzen
In den Strömen – Smaragde funkeln und schimmern.
Oder kochen sie uns eine Suppe aus Blättern?
Die Pappeln sind vom Wasser durchtränkt.
Was nützt mir die Suppe, wenn mich die Essenz
Alles Interessante fesselt – sei es grau…
3
Schiffsmasten knarren,
Seile reißen.
Der Regen lastet eindeutig –
Piraten drohen uns.
Die Piraten des Regens werden jetzt
Meine Flotte der Ruhe plündern.
Aber ein zentrales Licht in meiner Seele
Singt selbst im Schatten.
4
Mit dem Regen verblasst der Himmel, und hinter dem Wasser
Täuschen mir Bilder von Bosch vor.
Wer bohrt mit seinem Bart
Auf vollkommene Weise
Die knorpeligen, verzweigten Äste?
Fuchs, wozu hast du Brillen aufgesetzt?
Welches Buch liegt vor dir, Pflanze?
Eine transparente Kugel, die Strahlen quälen sich.
Boschanische Ansammlungen von Körpern, aber der Bettler
Geht nicht im Regen. Der Vagabund wartet.
Während ein wahnsinniger Pfeil pfeift,
Der Regen, der unsere Art als Nahrung betrachtet.
5
Ein Schafhaufen ist golden, und das Gold ist es
Die höchste Farbe. Und auf diesem Hintergrund Menschen,
Die wie Puppen dazu bestimmt sind zu verstehen,
Welche Macht sie pflegt und verurteilt.
6
So viel gibt Bosch alles!
(Selbstporträt, bei dem die Lippen wie ein Schnitt sind).
Es gibt einen Skalpell für Gedanken. Er ist scharf. Aber jetzt
Klingt eine Saite – dann bleibt von der Traumwelt
Nichts übrig. Und das Messer
Ist riesig und schneidet den Horizont.
Zwei Ohren – und sie sind gigantisch. Man erwartet
Nichts außer roter Farbe.
Ich bin noch am Leben. Aber Bosch? Wo ist er denn?
Berühmt. Und geheimnisvoll. So soll es sein.
7
Manchmal fühle ich mich wie ein Vagabund von Bosch.
Obwohl ich im Überfluss lebte, sammle ich nicht
Almosen, und das Schicksal war freundlich.
Aber dieser Vagabund… er geht vorbei
Am Rande der Metaphysik selbst.
Ich weiß nicht, was mit ihm geschieht,
Der Tag nimmt sich aus.
Heute öffnen sich keine Bilder in der Vorschau.
A... Alles klar, Sie sind nicht getauft!...
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Vor diesem Hintergrund sind Gestalten zu erkennen, die in unterschiedlichen Stadien des Leidens dargestellt werden. Einige Figuren scheinen sich hilflos in den Fluss zu stürzen, während andere klammern sich an den Rand des Abgrunds, in einer offensichtlichen Verzweiflung. Ihre Körper sind oft nur fragmentarisch sichtbar, was ihren Zustand der Ausweglosigkeit und des Verlustes unterstreicht.
Besonders auffällig sind die dämonischen Wesen, die das Geschehen beobachten oder aktiv daran teilnehmen. Ein kleines, geflügeltes Geschöpf scheint eine der fallenden Figuren zu fesseln oder zu quälen, während andere im Hintergrund lauern oder die Szene überblicken. Ihre groteske Erscheinung verstärkt den Eindruck des Schreckens und der Verdammnis.
Der schmale Streifen hellerer Farben im oberen Bereich des Bildes, der sich wie ein Himmelsfragment andeutet, bietet keinen Trost. Vielmehr kontrastiert er die Dunkelheit und das Chaos der unteren Bildhälfte und betont die Hoffnungslosigkeit der Situation.
Die Komposition, die sich über die gesamte vertikale Ausdehnung der Leinwand erstreckt, verstärkt den Eindruck einer unendlichen Tiefe und des unerbittlichen Abwärtssturzes. Die Abwesenheit von klaren Linien und Formen trägt zur diffusen, beunruhigenden Wirkung bei.
Die Arbeit suggeriert eine Allegorie auf die menschliche Existenz und die Unausweichlichkeit des Schicksals. Die Figuren stehen symbolisch für die Sterblichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens, während der Fluss und der Abgrund die Hölle oder das Jenseits verkörpern könnten. Die dämonischen Gestalten könnten die Versuchungen, Sünde oder die Kräfte des Bösen darstellen, die den Menschen in die Irre führen. Die gesamte Szene evoziert ein Gefühl von Angst, Verzweiflung und dem Verlust der Hoffnung.