Woman in Moscow Vasily Kandinsky (1866-1944)
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Vasily Kandinsky – Woman in Moscow
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
Hallo!
Ich mag Kandinsky, aber ich kann den schwarzen Silhouetten auf dem Gemälde Frau in Moskau einfach nicht verstehen...
Bitte erklären Sie es mir oder geben Sie einen Link zu einer Erklärung von einem kompetenten Kunstexperten.
Vielen Dank! :LE!
burtsev_a@inbox.ru
Ihre Frage, Anatoli, ergibt sich daraus, dass Sie nach einer Bedeutung in dem suchen, was Sie sehen. In der modernen Malerei (Kunst der Moderne) ist eine Bedeutung nur sehr selten vorhanden. Ein Kinderskopftuch wird Ihnen bei längerem Drehen nicht ein einziges Bild zeigen, das den Meisterwerken von Kandinsky ähnelt. Diese dekorative und angewandte Kunst spricht nicht zum Verstand, sondern zu den Augen, da es sich nicht um Kunst handelt, sondern um ein Spiel mit der Kunst. Jedes Spiel hat seinen eigenen Sinn, daher ist es auch unmöglich, die Rolle des schwarzen Flecks (des Körpers?) im Bild Frau in Moskau zu erklären, und Kandinsky erlaubte Ihnen, seine Interpretation nach eigenem Ermessen zu wählen.
Der schwarze Fleck, der bereit ist, die Sonne zu bedecken, symbolisiert eine Barriere, die Sophia daran hindert, in ihren ursprünglichen spirituellen Zustand zurückzukehren – http://v-kandinsky.ru/vasilij-kandinskij-dama-v-moskve/
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die zentrale Figur ist die Frau, deren Darstellung stark stilisiert ist. Sie trägt eine gelbliche Robe mit einem roten Zopf und wirkt verloren in ihrer eigenen Welt. Vor ihr befindet sich ein Tisch, auf dem ein kleiner, weißer Hund liegt. Die Pose der Frau, ihr leicht geneigter Kopf und der Blick, der scheinbar in die Ferne gerichtet ist, lassen auf eine gewisse Melancholie und innere Zerrissenheit schließen.
Bemerkenswert ist auch die massive, dunkle Form, die sich im oberen Bildbereich befindet und wie ein Schatten über die Szene fällt. Diese Form, die an eine Wolke oder einen abstrakten Körper erinnert, verstärkt das Gefühl der Unruhe und des Unheimlichen. Sie könnte auch als Symbol für eine unbekannte Bedrohung oder eine überhängende Gefahr interpretiert werden.
Ein weiteres Detail ist die Kutsche mit ihren Insassen, die sich auf einer Straße in der Ferne bewegt. Sie bildet einen Kontrast zur stillen und isolierten Frau, und betont die Dynamik der städtischen Umgebung.
Die Farbgebung des Gemäldes ist auffällig und kontrastreich. Die Verwendung von warmen Gelb- und Rottönen steht im Gegensatz zu den kühleren Blautönen im Vordergrund. Diese Farbkontraste tragen zur emotionalen Intensität des Werkes bei und verstärken den Eindruck von Spannung und Unbehagen.
Die Malweise ist expressiv und gestisch, mit sichtbaren Pinselstrichen, die die Oberfläche des Bildes strukturieren. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck einer fragmentierten, chaotischen Welt, in der sich die menschliche Existenz verloren und isoliert anfühlt. Es deutet auf eine innere Zerrissenheit und die Suche nach Orientierung in einer sich schnell verändernden und möglicherweise bedrohlichen Umgebung hin.