Paolo Veronese – The Rape of Europa Part 5 National Gallery UK
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Part 5 National Gallery UK – Paolo Veronese - The Rape of Europa
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Veronese arbeitet wie immer sehr subtil mit Tonalität und Farbe. Die Zeichnung und Malerei sind hervorragend. Und die transparenten, weichen Schatten verleihen der gesamten Komposition eine besondere Anziehungskraft. Der Ziegenbock Zeus, der Europa entführt, betäubt die Wachsamkeit der Sidonischen Jungfrauen mit seinem wohlriechenden Atem, seiner goldglänzenden Wolle, dem schönen Bogen seiner goldenen Hörner und einem silbernen Fleck auf seiner Stirn, der wie das Licht des Mondes schimmert – ein wunderschönes Märchen von den Liebesabenteuern heidnischer Götter. Die Realität ist jedoch grausamer und skrupelloser. In Krasnodar, in der Straße Golowatogo 39, operiert eine Bande von Kriminellen, die Menschen offensichtlich nicht aus Liebe entführt, sondern durch das Betäuben ihrer Wachsamkeit mit scheinbar harmlosen Teegesellschaften in Cafés in der Nordstraße, nebulösen Versprechungen und inhaltsleeren Gesprächen. Bürger von Krasnodar und darüber hinaus, seien Sie wachsam und lassen Sie sich nicht in die Hände rücksichtsloser Schurken geraten. Das kann gefährlich für Ihr Leben sein, denn die Polizei, die vieles weiß, eilt Ihnen nicht immer zu Hilfe, um Sie vor Kriminellen zu schützen.
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Um sie herum tummeln sich weitere Figuren. Eine Frau in tiefblauem Gewand, die ihr Gesicht in eine Miene der Hilflosigkeit verzieht, versucht, die junge Frau zurückzuhalten. Ein weiterer männlicher Charakter, ebenfalls in blau gekleidet, deutet warnend auf die Situation. Der Hintergrund ist dicht bewachsen mit üppiger Vegetation – Bäumen und Büschen – die eine natürliche Kulisse bilden. Am Horizont erblicken wir eine ruhige, azurblaue Wasserfläche und eine ferne Berglandschaft, die der Szene eine gewisse Weite verleiht.
Über der Szene schweben mehrere Putten, die in ihren Bewegungen eine gewisse Unbeschwertheit und spielerische Leichtigkeit ausstrahlen. Einer der Putten hält ein goldenes Tuch, das am Boden verstreut liegt, was einen Hauch von Opulenz und möglicherweise einen Hinweis auf den verpassten Moment der Entscheidung vermittelt.
Die Komposition ist dynamisch, die Figuren wirken lebendig und in Bewegung. Die Farbgebung ist reichhaltig und warm, mit einem besonderen Fokus auf die Gewänder der dargestellten Personen. Das Licht fällt von oben und betont die Formen und Details der Figuren.
Die Szene suggeriert eine Abduktion oder Entführung – die junge Frau wird offensichtlich von dem Bullen fortgetragen, während ihre Begleiter versuchen, sie zurückzuhalten. Der Mythos der Entführung Europas durch Zeus, der sich in einen Bullen verwandelte, liegt hier offensichtlich vor. Doch die Darstellung geht über die bloße Wiedergabe des Mythos hinaus. Die subtilen Gesichtsausdrücke der Figuren, die Komposition und die Farbgebung erzeugen eine Atmosphäre von Melancholie und unerfüllter Sehnsucht. Es scheint, als ob die junge Frau zwischen Widerstand und Akzeptanz hin- und hergerissen ist, während ihre Begleiter hilflos zusehen. Das goldene Tuch am Boden könnte für den Verlust der Unschuld oder die Verweigerung der gewohnten Ordnung stehen. Die Putten, die über der Szene schweben, könnten als Botschafter des Schicksals oder als Zeugen des unvermeidlichen Geschehens interpretiert werden.