view around Oranienbaum. 1854 Alexey Kondratievich Savrasov (1830-1897)
Alexey Kondratievich Savrasov – view around Oranienbaum. 1854
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Maler: Alexey Kondratievich Savrasov
Prinzessin Maria Nikolajewna besuchte 1854 eine Kunstausstellung in Moskau. Dann wurde sie auf einige Werke des jungen Alexej Sawrasow aufmerksam. Daraufhin lud die Fürstin den Künstler auf Geheiß des Präsidenten der Akademie der Künste in ihre Residenz ein. Der Landsitz befand sich zwischen Peterhof und Oranienbaum. An diesem malerischen Ort an der Grenze zwischen Russland und Finnland entstanden die einzigartigen neuen Gemälde von Alexei Kondratievich.
Beschreibung des Gemäldes "Blick auf Oranienbaum" von Alexey Savrasov
Prinzessin Maria Nikolajewna besuchte 1854 eine Kunstausstellung in Moskau. Dann wurde sie auf einige Werke des jungen Alexej Sawrasow aufmerksam. Daraufhin lud die Fürstin den Künstler auf Geheiß des Präsidenten der Akademie der Künste in ihre Residenz ein.
Der Landsitz befand sich zwischen Peterhof und Oranienbaum. An diesem malerischen Ort an der Grenze zwischen Russland und Finnland entstanden die einzigartigen neuen Gemälde von Alexei Kondratievich. Eine davon ist "Ein Blick um Oranienbaum".
Der Betrachter wird mit einer Landschaft konfrontiert. Der vom Maler eingefangene Winkel der Natur scheint vertraut zu sein, und doch verbirgt sich in diesen Umrissen ein Geheimnis. Gedämpfte, sogar düstere Farbtöne auf der Leinwand schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre. Es scheint, als ob hier alte Mythen und märchenhafte Ereignisse ihren Ursprung haben. Die finnische Natur ist rau, majestätisch und geheimnisvoll. Der Maler hat die einzigartige Atmosphäre genau wiedergegeben.
Im Vordergrund sind zwei riesige, jahrhundertealte Felsbrocken zu sehen. Im Laufe der Jahrhunderte sind sie zu Moos und Gras geworden. Über den Felsbrocken ragen die Äste einer alten Eiche empor. Sie ist mit dichtem, hellgrünem Laub bedeckt. Auf der linken Seite des Bildes ist ein großer Baumstumpf zu sehen. Man kann sich fragen, ob die Natur selbst oder der Mensch, der über sie herrscht, den einst blühenden Baum an seiner Stelle gefällt hat.
In der Mitte des Bildes, auf der Lichtung, ist die Gestalt einer Frau zu sehen. In der Ferne, am Horizont, erstreckt sich das Meer, und in der Tiefe schimmert ein weißes Segelschiff. Der blaue Himmel ist fast vollständig von Wolken und grauen Wolken verdeckt. Aber das Sonnenlicht bricht immer noch durch sie hindurch und wirft einen warmen Schein auf das Bild vor dem Betrachter.
Tretjakow erwarb die Landschaft von Oranienbaum und stellte sie in seine Moskauer Galerie. Dieses Gemälde brachte Sawrasow den Titel eines Akademikers ein.
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
Ein tolles Bild.
Kann man einen Poster mit diesem Bild bestellen?
Der Künstler wählt ein traditionelles, romantisches Motiv und sucht die Poesie nicht in äußeren Effekten, sondern in der lyrischen Darstellung der Natur. Mit Liebe fängt er den Reiz eines Sommerabends an der Küste ein, die Feuchtigkeit der Meeresluft im Schatten uralter Felsen und die Dämmerung unter weit ausladenden Baumästen.
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Im mittleren Bereich des Bildes erhebt sich eine Gruppe von Bäumen, deren Wipfel sich gegen einen bedrohlichen Himmel mit dicken, grauen Wolkenstemmen abzeichnen. Ein schwacher Lichtschein bricht jedoch durch die Wolken und fällt auf eine kleine Lichtung, auf der eine einzelne Gestalt, möglicherweise eine Person, zu erkennen ist.
Die Komposition ist so angelegt, dass der Betrachter das Gefühl hat, in eine abgeschiedene, unberührte Natur einzutauchen. Der dunkle Vordergrund, der die Reflexion im Wasser verstärkt, erzeugt eine gewisse Tiefe und betont die Isolation der Landschaft.
Es liegt die Vermutung nahe, dass der Künstler hier eine Stimmung der Melancholie oder der Einsamkeit einfangen wollte. Die dunklen Farben, die unebene Landschaft und die einzelne Gestalt auf der Lichtung erwecken den Eindruck eines Ortes, der von Zeit und Vergänglichkeit geprägt ist. Der Kontrast zwischen dem düsteren Himmel und der kleinen Lichtung könnte auch als Symbol für Hoffnung oder Trost in schwierigen Zeiten interpretiert werden.
Die Darstellung wirkt insgesamt realistisch, jedoch verzerrt der Künstler die Perspektive leicht, um die eindringliche Wirkung der Landschaft zu verstärken. Die detaillierte Wiedergabe der Felsformationen und des Gestrüppes zeugt von einer genauen Beobachtung der Natur. Insgesamt ergibt sich ein Werk, das den Betrachter in seinen Bann zieht und zum Nachdenken anregt.