Sunset over the marsh. 1871 Alexey Kondratievich Savrasov (1830-1897)
Alexey Kondratievich Savrasov – Sunset over the marsh. 1871
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Maler: Alexey Kondratievich Savrasov
Das Gemälde stammt aus dem Jahr 1871. Sawrasow entstand als Künstler zu einer Zeit, als die Landschaft als Genre in der russischen Malerei gerade erst aufkam. Peredvizhniki waren Pioniere. Und es war sehr schwierig, einer zu werden. In den frühen Landschaften des Malers ist noch ein unglaublicher Geist der Romantik spürbar. Aber zu dieser Zeit kann man in ihm einen wahren Realisten spüren. Wir können in dem Gemälde die Züge erkennen, die den Landschaften Zentralrusslands eigen sind.
Beschreibung des Gemäldes "Sonnenuntergang über dem Moor" von Alexei Savrasov.
Das Gemälde stammt aus dem Jahr 1871.
Sawrasow entstand als Künstler zu einer Zeit, als die Landschaft als Genre in der russischen Malerei gerade erst aufkam. Peredvizhniki waren Pioniere. Und es war sehr schwierig, einer zu werden.
In den frühen Landschaften des Malers ist noch ein unglaublicher Geist der Romantik spürbar. Aber zu dieser Zeit kann man in ihm einen wahren Realisten spüren.
Wir können in dem Gemälde die Züge erkennen, die den Landschaften Zentralrusslands eigen sind. Dies ist nicht nur in der Art des Geländes selbst zu spüren, sondern auch in dem besonderen Reiz der riesigen Ebenen.
Seit den 60er Jahren ist Sawrasow als Realist bekannt. Er hat bereits eine klare Vorstellung. Welche Aufgaben und Methoden solche Landschaften haben sollten. Im Jahr 1862 sah der Maler englische Landschaften, die einen unglaublichen Eindruck auf ihn machten.
Vor uns liegt ein gewöhnliches Moor, von denen es im mittleren Gürtel unseres Landes viele gibt. Es hat den Anschein, dass es sich um ein ganz gewöhnliches Bild handelt. Und doch füllt der Künstler sie mit einem völlig neuen Klang. Der Sonnenuntergang hebt jedes Detail in besonderer Weise hervor. Der Betrachter sieht ein unglaublich grandioses Bild, in dem sich eine Vielzahl von Schattierungen vereint. Die vorherrschenden düsteren Farben erwecken keinen bedrückenden Eindruck. Wir spüren, dass sich ein Sturm ankündigt.
Die rosafarbenen Reflexe lassen einen starken Wind erahnen, doch inzwischen sind sie zu hellen Flecken im Bild geworden, die es ein wenig beleben. Sawrasow konnte die unglaubliche Kraft eines einfachen Naturbildes spüren, das in seinem besonderen Reiz unglaublich stark ist.
Scheinbar gewöhnliche, alltägliche Landschaften beginnen ganz anders zu klingen, wenn man sie aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet und in jeder Unwichtigkeit etwas Feierliches erkennt.
Ein scheinbar unbedeutendes Detail. Der Künstler betrachtet nicht nur ein Bild der Natur, er vermittelt seine eigene Stimmung und legt seine eigene Vision in die Landschaft.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Die Besonderheit des Talents von Herrn Savrasov liegt... darin und in dem Gespür des Künstlers, das, an die vertraute Natur des weitläufigen Russlands angelehnt, eine unendliche, atemberaubende Melodie schenkt und einen kraftvollen, breiten Akkord erzeugt, der die Seele und das Herz berührt. G. Urusev, Kunstkritiker, 1872.
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Der Himmel dominiert das Bildformat und ist von einer bewegten Wolkendecke bedeckt. Diese ist in verschiedenen Grautönen, Blautönen und mit einem Hauch von Rosa gemalt, was den Eindruck einer dramatischen Abendstimmung vermittelt. Die Wolken scheinen dick und schwer zu sein, und ihre Textur wird durch kurze, schnelle Pinselstriche wiedergegeben.
Die Farbpalette ist gedämpft und von Erdtönen geprägt. Das Zusammenspiel von Braun, Grün, Grau und den warmen Reflexionen im Wasser erzeugt eine melancholische und ruhige Atmosphäre. Die Beleuchtung betont die flache Topografie der Landschaft und verstärkt den Eindruck von Weite und Unendlichkeit.
In diesem Gemälde scheint es weniger um eine detaillierte Wiedergabe der Natur zu gehen, sondern vielmehr um die Vermittlung eines Gefühls. Es könnte die Stille und Einsamkeit einer abgelegenen Landschaft ausdrücken oder die flüchtige Schönheit eines Augenblicks der Natur einfangen. Die dunklen, fast schwarzen Ränder des Bildes verstärken diesen Effekt, indem sie die Aufmerksamkeit auf die zentralen Elemente lenken und die Szene von der Außenwelt abschließen. Man könnte interpretieren, dass der Künstler eine Stimmung der Kontemplation und des Nachdenkens hervorrufen möchte, die durch die stille und weitläufige Landschaft unterstützt wird. Die schwache Lichtquelle deutet auf ein Ende, auf Übergang hin, was dem Bild eine gewisse Vergänglichkeit verleiht.