Read the girl Ilya Repin (1844-1930)
Ilya Repin – Read the girl
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Maler: Ilya Repin
Einige behaupten, dass das Gemälde die Schwägerin von Repin abbildet. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass Repin mit diesem Gemälde begann, das Leben sozusagen direkt und ohne jegliche Verzierung wiederzugeben. In der Mitte des Bildes steht ein junges Mädchen in einem voluminösen schwarzen Kleid mit langen Ärmeln. Das Kleid, eher sparsam verziert, mit einigen einfachen Manschetten und einem Kragen aus Segeltuch.
Beschreibung des Gemäldes "Reading Girl" von Ilya Repin
Einige behaupten, dass das Gemälde die Schwägerin von Repin abbildet. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass Repin mit diesem Gemälde begann, das Leben sozusagen direkt und ohne jegliche Verzierung wiederzugeben.
In der Mitte des Bildes steht ein junges Mädchen in einem voluminösen schwarzen Kleid mit langen Ärmeln. Das Kleid, eher sparsam verziert, mit einigen einfachen Manschetten und einem Kragen aus Segeltuch. Das Kleid hat keine weiteren Details oder Verzierungen außer einer Brosche im Brustbereich oder einem großen Knopf, der auf dem Bild kaum zu erkennen ist.
Nun zum Bild des Mädchens selbst: Sie ist sehr schön und hat wunderschönes, lockiges, langes, rotes Haar mit einem goldenen Schimmer. Ihr Haar glänzt und wirkt noch voluminöser, weil sich die Lichtquelle hinter der sitzenden Frau befindet.
Die Hauptfigur sitzt in einem weichen Sessel mit hoher, abgerundeter Rückenlehne und Samtpolsterung. Die Leinwand hat einen neutralen Hintergrund, der mit sehr breiten Strichen ausgeführt ist. Das Kleid hat eine sehr ausgeprägte Falte, die gleichzeitig von der Seite und vom Rücken her aufgehellt wird.
Dank dieser Technik wirkt die Silhouette des Mädchens voluminös und nicht flach. Bemerkenswert ist auch das Gesicht des Mädchens, das im Vergleich zum Hintergrund noch ausdrucksstärker und mutiger geworden ist.
Das Mädchen liest den Brief, dessen Umschlag zerrissen ist und auf ihrem Schoß liegt. Der Brief scheint das Licht in ihrem Gesicht zu reflektieren. Das Mädchen wiederum liest den Brief so enthusiastisch, dass ihr der Mund offen steht. Aber das Geheimnis des Bildes liegt woanders.
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde das Mädchen den Brief mit beiden Händen halten, aber in Wirklichkeit ist die andere Hand wegen des Stuhls nicht ihre. Und dadurch erhält die ruhige Handlung eine gewisse Faszination.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
красота
шедевры)
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Die Farbgebung ist durch gedeckte, erdige Töne geprägt, vor allem Dunkelgrün und Braun, die eine intime und fast melancholische Atmosphäre erzeugen. Das Licht fällt von links auf das Mädchen und das Buch, wodurch ein starker Kontrast zwischen Licht und Schatten entsteht. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Figur und das Objekt ihrer Konzentration. Die helleren Töne um das Gesicht und die Hände betonen die Lebendigkeit der Lesenden und verleihen der Darstellung eine gewisse Wärme.
Der Hintergrund ist verschwommen und kaum auszumachen, was dazu beiträgt, die Leserin weiter in den Vordergrund zu rücken. Es scheint, als ob die äußere Welt hier keinen Platz hat; es geht ausschließlich um die innere Reise, die durch das Lesen ermöglicht wird.
Ein Subtext könnte die Bedeutung von Bildung und Wissen sein. Das Mädchen wird in diesem Moment nicht nur als Kind, sondern auch als potenzielle Wissende dargestellt. Die Stille und der Rückzug in die Lektüre könnten zudem eine Sehnsucht nach innerer Einkehr und Selbstfindung symbolisieren. Es liegt eine gewisse Intimität in der Darstellung, die den Betrachter dazu einlädt, in die Gedankenwelt des Mädchens einzutauchen und die Freude am Lesen zu teilen. Die Wahl des Formats, ein relativ kleines Gemälde, verstärkt diesen Eindruck der Nähe und Intimität.