Christmas Ilya Repin (1844-1930)
Ilya Repin – Christmas
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Maler: Ilya Repin
Ilja Repin, ein Meister der Porträtmalerei, entschied sich für eines der beliebtesten Motive aus dem Neuen Testament. In diesem Werk sehen wir die ersten Minuten nach der Geburt von Jesus. In der Krippe, in der der Bibel zufolge die Geburt stattfand, liegen Maria, Jesus und Josef. Auf dem Gemälde Die Geburt Christi sehen wir eine absolut friedliche Umgebung. Maria, die Mutter Jesu, sitzt neben dem neugeborenen zukünftigen Heiland.
Beschreibung des Gemäldes "Die Geburt Christi" von Ilya Repin.
Ilja Repin, ein Meister der Porträtmalerei, entschied sich für eines der beliebtesten Motive aus dem Neuen Testament. In diesem Werk sehen wir die ersten Minuten nach der Geburt von Jesus. In der Krippe, in der der Bibel zufolge die Geburt stattfand, liegen Maria, Jesus und Josef.
Auf dem Gemälde Die Geburt Christi sehen wir eine absolut friedliche Umgebung. Maria, die Mutter Jesu, sitzt neben dem neugeborenen zukünftigen Heiland. Repin wollte keine Ereignisse aus vergangenen Jahrhunderten in die moderne Welt übertragen, wie es die Künstler der Renaissance oft getan haben. Daher sehen wir in diesem Werk, dass Maria kein europäisches Aussehen hat, sie ist in Kleidung gekleidet, die typisch für jene Orte und jene Zeiten ist. Sie trägt ein langes rotes Kleid und einen weißen Schal um Kopf und Hals. Viele behaupten, dass das rote Gewand, in dem die Gottesmutter oft dargestellt wird, ein Symbol für das Blut ist, das später von ihrem Sohn vergossen werden wird. Aber diese Ereignisse liegen noch in weiter Ferne, so dass die Mutter völlig beruhigt ist. Sie sieht ihr Kind mit friedlichen Augen an. Sie legt ihre Hände auf die Decke von Jesus. Das Kind ist in der Wiege abgebildet. Sie ist oben mit einer schneeweißen, warmen Decke bedeckt. Alles, was wir sehen können, ist der Kopf des Babys. Er schläft nicht, aber er schreit auch nicht. Das Kind ist ruhig und gelassen, genau wie seine Mutter.
Josef steht neben Maria und Jesus. Er ist in sehr dunklen Farben dargestellt, was den Eindruck erweckt, dass er nicht die wichtigste Person auf der Leinwand ist. Die kleine Kerze neben dem Kinderbett beleuchtet Josephs Gesicht nur schwach. Neben dem Kinderbett steht eine kupferne Schüssel mit einem weißen Tuch darauf. Auf diese Weise hat der Künstler die zukünftige Taufe dargestellt, die das Baby erwartet.
In der Kunstgeschichte gibt es nur wenige Werke zu religiösen Themen, in denen keine Tragödie dargestellt wird. Es wird angenommen, dass nur ein großes tragisches Thema die Menschen erreichen kann. Repin ging den umgekehrten Weg. Mit diesem Werk gelang es ihm, die Gefühle einer jungen Mutter zu vermitteln, die gerade ein Kind zur Welt gebracht hat.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Das ist toll.
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Das Kind selbst, in weiße Laken gehüllt, liegt friedlich in den Armen der Frau. Sein Gesicht ist nur schwach ausgeleuchtet, was ihm eine gewisse Unschuld und Verletzlichkeit verleiht. Der Fokus liegt auf dem Gesicht der Frau, was ihre Rolle als Beschützerin und Fürsorgeperson betont.
Die Umgebung ist spärlich und dunkel gehalten. Eine einfache Holzkonstruktion, möglicherweise eine Art Stall oder Hütte, bildet den Hintergrund. Das Licht, das von einer einzelnen Kerze und einem schwach leuchtenden Stern ausgeht, erzeugt einen starken Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Szene. Die Dunkelheit umgibt die Figuren und verstärkt das Gefühl der Isolation und des Schutzes.
Hinter der Frau scheint eine weitere, schemenhafte Gestalt zu stehen, deren Gesicht im Dunkeln verborgen bleibt. Diese Figur trägt eine ähnliche Kleidung und könnte als weitere Beschützerin oder als Zeuge der Szene interpretiert werden.
Die Komposition des Bildes ist schlicht, aber wirkungsvoll. Die Dreieckskomposition, die durch die Frau, das Kind und die schemenhafte Gestalt gebildet wird, verleiht dem Bild Stabilität und Harmonie. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Weißtönen, was zur melancholischen und besinnlichen Atmosphäre beiträgt.
Subtextuell deutet das Bild auf die Verwundbarkeit und den Schutz des Neuen hin. Die Dunkelheit symbolisiert möglicherweise die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die mit der Geburt und dem Leben einhergehen, während das Licht Hoffnung und Führung verkörpert. Die Szene kann als Metapher für Geborgenheit, Liebe und die Verantwortung für nachfolgende Generationen gelesen werden. Die sparsame Darstellung und die dunkle Umgebung erzeugen eine Atmosphäre der Kontemplation und laden den Betrachter ein, über die Bedeutung von Leben, Schutz und Hoffnung nachzudenken.