So vermeiden Sie Online-Identitätsdiebstahl
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Das Internet ist zu einem Teil unseres Alltags geworden. Wir bezahlen Rechnungen, kaufen ein, speichern Fotos und kommunizieren per Instant Messaging. Doch mit dem Komfort gehen auch Risiken einher: Kriminelle stehlen zunehmend persönliche Daten: Passwörter, Bankdaten, Dokumente und Korrespondenz. Online kann man seine Privatsphäre schneller verlieren, als man denkt. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man sich schützen kann.
Was sind personenbezogene Daten?
Viele Menschen denken, dass personenbezogene Daten nur eine Pass- oder Kartennummer umfassen. Tatsächlich umfasst diese Definition viel mehr Informationen:
- Name, Telefonnummer und Adresse;
- E-Mail- und Social-Media-Konten;
- Fotos und Korrespondenz;
- Kauf- und Suchanfragenverlauf;
- Gerätedaten, IP-Adresse und Standort.
Auch ohne einen direkten Hack können Angreifer genügend Informationen über Sie sammeln, um sich als Sie auszugeben oder Zugriff auf Ihre Konten zu erhalten.
So werden Daten üblicherweise gestohlen
- Phishing. Die häufigste Methode. Sie erhalten eine E-Mail, Nachricht oder einen Link, der einer bekannten Website (Bank, Geschäft, E-Mail) ähnelt. Wenn Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben , fallen Ihre Daten in die Hände von Betrügern.
- Gefälschte Websites. Kopien beliebter Ressourcen mit ähnlichen Adressen, auf die Sie Daten übertragen, ohne die Ersetzung zu bemerken.
- Schwache Passwörter. Einfache Kombinationen wie „123456“ lassen sich leicht erraten oder können durch das Durchsickern von anderen Websites Ihre Anmeldedaten preisgeben.
- Offene WLAN-Netzwerke. In Cafés, U-Bahnen oder Flughäfen können Hacker unverschlüsselte Daten abfangen.
- Malware. Viren, die über Anhänge, Downloads oder Anzeigen auf ein Gerät gelangen und Informationen an Angreifer übermitteln.
Einfache Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Daten
- Verwenden Sie eindeutige und sichere Passwörter. Verwenden Sie
für verschiedene Websites unterschiedliche Kombinationen . Verwenden Sie Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Speichern Sie Passwörter am besten in Passwortmanagern und nicht in den Notizen Ihres Telefons. - Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Selbst wenn jemand Ihr Passwort erfährt, kann er sich ohne einen zusätzlichen Code (z. B. per SMS oder App) nicht bei Ihrem Konto anmelden. - Seien Sie vorsichtig mit Links und E-Mails.
Überprüfen Sie die Website-Adresse, bevor Sie Informationen eingeben. Offizielle Unternehmen fragen in E-Mails niemals nach Kontodaten oder Passwörtern. - Überprüfen Sie Ihre Adressleiste.
Echte Websites verwenden das sichere HTTPS-Protokoll. Wenn Sie „http“ ohne „s“ sehen, sollten Sie keine persönlichen Daten eingeben. - Verbinden Sie sich nicht mit verdächtigen Netzwerken.
Nutzen Sie lieber mobile Daten. Vermeiden Sie bei der Nutzung von öffentlichem WLAN die Eingabe von Passwörtern und Zahlungsinformationen. - Halten Sie Ihre Software und Geräte auf dem neuesten Stand.
Updates schließen Schwachstellen, die häufig von Hackern ausgenutzt werden. - Seien Sie vorsichtig mit den Informationen, die Sie veröffentlichen.
Persönliche Fotos, Quittungen, Tickets und Dokumente sollten nicht online veröffentlicht werden. Selbst kleinste Details können die Aufmerksamkeit von Betrügern erregen. - Trennen Sie geschäftliche und private Konten.
So verringern Sie das Risiko, dass ein Datenleck aus einer Quelle alle Konten betrifft. Für zusätzlichen Schutz verwenden Sie separate Browserprofile oder spezielle Tools zur Verwaltung Ihres digitalen Fußabdrucks.
Zusätzlicher Schutz
Wenn Sie häufig mehrere Konten verwalten, Projekte managen oder das Internet geschäftlich nutzen, ist es wichtig, besonders auf die Sicherheit zu achten.
Moderne Tools ermöglichen es Ihnen, Profile zu isolieren, technische Daten zu verbergen und Tracking zu verhindern. Ein solches Tool ist der Octo Browser.
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