Aischylos’ „Die Schutzflehenden“, eine Zusammenfassung
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Die Schutzflehenden ist eine der ältesten erhaltenen Tragödien des Aischylos und widmet sich dem Thema Zuflucht und göttlichem Schutz.
Die fünfzig Töchter des Danaus (Danaiden) fliehen aus Ägypten nach Argos, um einer Zwangsheirat mit den Söhnen ihres Onkels Ägypten – ihren Cousins – zu entgehen. Die Mädchen empfinden eine solche Verbindung als unnatürlich und abscheulich.
Die Danaiden erreichen die Heimat ihrer Ahnin Io, die einst Zeus’ Geliebte war und, von Hera in eine Kuh verwandelt, durch die Welt wanderte, bis sie nach Ägypten gelangte, wo sie Epaphus, den Stammvater der Danaiden, gebar. Die Mädchen bitten als Nachkommen der argivischen Frau um Zuflucht und flehen die Götter um Schutz an.
Zentraler Konflikt
König Pelasgos von Argos steht vor einer schweren Entscheidung: Nimmt er die Flüchtlinge unter seinen Schutz, riskiert er einen Krieg mit den Söhnen Ägyptens. Verweigert er ihnen jedoch Zuflucht, erzürnt er Zeus, den Schutzpatron der Bittsteller. Die Danaiden erhöhen den Druck und drohen, sich direkt an den Altären der Götter das Leben zu nehmen und damit die Stadt zu entweihen.
Auflösung
Pelasgus beruft eine Volksversammlung ein, die einstimmig beschließt, den Danaiden Schutz zu gewähren. Als ein ägyptischer Herold eintrifft und versucht, die Mädchen gewaltsam zu entführen, verbannt ihn der König und warnt ihn vor der Kriegsbereitschaft der Argiver. Das Stück endet damit, dass die Danaiden innerhalb der Mauern von Argos Zuflucht finden und von der Stadt beschützt werden.
Die Tragödie wirft Fragen nach der heiligen Pflicht der Gastfreundschaft, der göttlichen Gerechtigkeit und den Kosten menschlicher Entscheidungen angesichts unvermeidlicher Konflikte auf.
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